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Das Programm Pegasus: Schulen adoptieren ein Denkmal

Sparschwein (c) pefertig / pixabay.de

Zwei Leipziger Schulen adoptieren ein Denkmal und wurden mit dem Preis des Programms Pegasus ausgezeichnet. Das Programm Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus gab in seiner Jurysitzung am 20. Juni 2016 die Preisträger für das neue Schuljahr bekannt.

Was ist Pegasus?

Geschichte ist was, was man lernen kann aber auch erfahren und entdecken. Das Programm Pegasus nähert sich nun genau an dieser Stelle dem Thema Denkmäler. Schüler bekommen die Gelegenheit sich mit Denkmalen aller Art zu befassen und ihre Geschichte zu erforschen. Die Leipziger Denkmalstiftung hat sich in Absprache mit dem Eigentümer von 2 Denkmälern beim Projekt Pegasus beworben. Sie ist auch in diesem Jahr Kooperationspartner und Koordinator zweier Leipziger Projekte. Ziel ist es, die Denkmallandschaft auch ins Bewusstsein der Jugendlichen zu bringen. Dave Tarassow, PEGASUS-Projektbetreuer der Leipziger Denkmalstiftung, fasst zusammen: „Ich freue mich riesig, dass wir wieder mit Schulen am PEGASUS-Programm teilnehmen und bin schon sehr auf die Projektzeit im kommenden Schuljahr gespannt.“

Welche Denkmäler sind am Start?

Schulen adoptieren ein Denkmal – aber welche sind den nun am Start gewesen? Die Jury des landesweiten Programms zeichnete am 20. Juni 2016 21 sächsische Schulen mit ihren Ideen aus. Gewonnen für Leipzig haben mit 500 € die Produktionsschule Schauplatz gGmbH und mit 1000 € die Nachbarschaftsschule der Stadt Leipzig in Lindenau. Die Ideen der Produktionsschule kreisen dabei projektbezogen um den Leipziger Hauptbahnhof. Die Nachbarschaftsschule befasst sich im Projekt mit einem kleinem aber feinem Denkmal in ihrer Nachbarschaft – dem Apostelhaus.

Was genau ist für das nächste Schuljahr geplant?

Die SchülerInnen der Produktionsschule starten mit ihrem Projekt direkt im August zu Beginn des neuen Schuljahres. Geplant ist, sich dem Leipziger Hauptbahnhof architektonisch und historisch zu nähern. Unterstützt werden die SchülerInnen dabei von den Promenaden Hauptbahnhof Leipzig. Aber natürlich will man nicht nur vor Ort zur Eisenbahngeschichte forschen. Es sind weiterhin Besuche des Dresdner Hauptbahnhofs mit dem dortigen Verkehrsmuseum sowie des DB-Museums in Halle geplant.

Und im September, genau genommen am 11., startet die Nachbarschaftsschule mit dem Pegasus-Projekt am Apostelhaus. Passend zum 276-jährigen Bestehen wird man sich gemeinsam mit dem Eigentümer Ralf Kohl der spannenden Geschichte widmen. Das Apostelhaus steht natürlich schon viel länger als die Völkerschlacht her ist, aber das kleine Haus hat sich während dieser allerlei Kanonenkugeln eingefangen. Auch hier kommt die Architektur nicht zu kurz. Da das Haus dringend sanierungsbedürftig ist, begleiten die Schüler den Erhalt dieses Leipziger Schmuckstücks. Das Projekt der Nachbarschaftsschule ist eng mit der Völkerschlacht 1813 sowie weiteren passenden Gedenkstätten in Leipzig und Umland verknüpft.

Die Leipziger Denkmalstiftung lädt ein

Für das Schuljahr 2017/18 soll es natürlich mit Programm Schulen adoptieren ein Denkmal weitergehen. Und deshalb sucht die Leipziger Denkmalstiftung nach Schulen in Sachsen, welche ein Denkmal adoptieren wollen. Wir bieten fachliche Unterstützung in den Bereichen Denkmalpflege und Handwerk sowie Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit an. Informationen finden sich dazu auf pegasus.leipziger-denkmalstiftung.de. Einsendeschluss für das Schuljahr 2017/2018 ist im Juni 2017.

Kontakt für Schulen zur Leipziger Denkmalstiftung

Leipziger Denkmalstiftung
Capa-Haus
Luppenstraße 28, 04177 Leipzig

Ansprechpartner Dave Tarassow
Email presse@leipziger-denkmalstiftung.de
Internet www.leipziger-denkmalstiftung.de

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