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Eine neue Kita brauch die Stadt…

kind schaut aus einer luke (c) Dirk Schröder, Springe / pixelio.de

Kitaplätze und Kitas braucht die Stadt Leipzig. Immer mehr Kinder werden geboren und gerade in den beliebten Ortsteilen sind die Plätze knapp. Im Sommer 2005 rief die Stadt potentielle Bewerber (freie Träger) mit einer Ausschreibung auf, sich mit ihrem Konzept für den Bau einer neuen Kindertagesstätte mit 170 Plätzen zu bewerben. Wie es ausging, kann familienfreund ihnen sagen. Im Rahmen der Findungskommission, die aus Jugendamt, Vertretetern des Jugendhilfeausschusses und des Gesamtelternrates Leipziger Kindertageseinrichtungen sowie einem Vertreter des Ortschaftsrates Wiederitzsch bestand, wurden Bewerbungen gesichtet und eine Entwurfsvorlage erarbeitet.

Jetzt geht es bald los, behauptet Ortschef Andreas Diestel: Wir sind uns sicher einig, dass wir dringend eine weitere Einrichtung brauchen und so gab es vom Ortschaftsrat grünes Licht für die Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe Outlaw GmbH. Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres 2007 ist die Eröffnung geplant. Bereits am 20.09. soll es die erste Beratung im Stadtrat geben. Nach nur 2 weiteren Lesungen könnte es dann am Anfang des nächsten Jahres der Startschuss kommen.

Outlaw selbst, verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. insgesamt ist Outlaw in Leipzig Träger von 4 Kindertagestätten. Die Kitas sind in der Coppistraße, Demmeringstraße, Karl-Heine-Straße sowie am Kirschberg. Unter dem Motto „Wir finden den Weg gemeinsam“ wird eng mit der Stadt am neuen Großprojekt gearbeitet werden. Auf die Frage von Besuchern, ab wann Bewerbungen möglich seien, sagte Petra Supplies: nicht vor der Grundsteinlegung. U. a. gehöre zum Konzept, dass die Kita ein Treff für Familien aus dem Ortsteil wird, und das die Kinder mehrsprachig aufwachsen sollen. Bei Bedarf könnten auch behinderte Mädchen und Jungen integriert werden.

Trägerwechsel in Kita Mothesstraße

Am 1. Januar 2008 soll die bisher unter kommunaler Trägerschaft stehende Kita Mothesstraße in die Obhut des Kinderschutzbundes, Ortsverband Leipzig, wechseln. Im November wird der Stadtrat seine endgültige Entscheidung bekannt geben. Dabei bereitete die Findungskommision, welche paritätisch aus Gesamtelternrat , Jugendamt und Stadtrat zusammengesetzt war, die Entscheidung aus fachlicher Sicht vor.

Der Kinderschutzbund sieht in seinem Konzept eine deutliche Qualitätssteigerung vor und konnte sich so gegenüber 2 weiteren Bewerbern durchsetzen. Er setzt sich sehr stark für die Rechte der Kinder ein. In seinen Einrichtungen stehen die Interessen, Bedürfnisse und Wünsche von Kindern und Eltern im Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Die Kita Mothesstrasse verfügt über 53 Plätze. Weitere Einrichtungen des DKSB in Leipzig sind das Kinderhaus blauer Elefant , die Kita Waldschlümpfe , die Kita Sonnenhof und die Villa Kunterbunt in Leipzig.

Neue Kita in Leipziger Südvorstadt

Der Bedarf an Betreuungsplätzen in der Südvorstadt ist ungebremst. Für die am Montag öffnende integrative Kita des internationalen Bildungs- und Szialwerks in der schenkendorfstraße 10 gibt es schon eine lange Warteliste. Die neue Kita bietet Platz für 42 Kinder, davon 16 Krippenkinder. Zwei Plätze für Integrationskinder (Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf) sind allerdings noch frei. Besonders freue man sich über den entstandenen Familiengarten mit Spielplatz. Dieser konnte hinter dem Haus durch die Unterstützung der Veolia-Stiftung entstehen. Hier haben die Steppkes jede Menge Platz, sich richtig auszutoben.

„Die Idee des Familiengartens setzt auf eine enge Verbindung und Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindern und Pädagogen“ erklärt Sandra Pohler vom Sozialwerk. Die Öffnungszeiten richten sich nach den Bedürfnissen der Eltern. Jedes Kind bekommt seine Zeit, die es für seine Entwicklung benötigt, es soll sich ausprobieren und seine sozialen Kompetenzen entwickeln.

[Update: 23.07.2007] Naturkindergarten Dölitzer Wassermühle öffnet seine Pforten

Am 16. Juli eroberten die ersten Kinder den neuen Naturkindergarten Dölitzer Wassermühle. In den letzten Wochen hat die FRÖBEL Leipzig gGmbH freie Räume in der Dölitzer Wassermühle zu Leipzig zu einem wahrhaften Kinderparadies umgebaut. Erste Ansprechpartnerin im Naturkindergarten Dölitzer Wassermühle ist die Leiterin Frau Ursula Grunert (Telefon: 0341/9406194 bzw. grunert@froebel-gruppe.de ). Wir wünschen dem Naturkindergarten alles Gute.

[Update: 20.12.2008] Hanukkah, Väterchen Frost und der Christbaum

Wie Weihnachten gefeiert wird, ist gerade für die Kinder wohl gar nicht so wichtig. Wichtig ist, dass es gefeiert wird. Wussten sie schon, dass Chanuka ein traditionelles jüdisches Lichterfest ist, welches 8 Tage dauert und am 25. Tage des Monats Kislew beginnt? Wussten sie schon, dass in Russland, Ukraine und Weißrussland der Weihnachtsmann den Kindern am 31. Dezember die Geschenke bringt und Deduschka Moros heißt ? Wussten sie schon, dass der Christbaum um das 19. Jahrhundert als feste Tradtion in mitteleuropäische Wohnzimmer einzog?

Die Mädchen und Jungen, welche in der Grünauer Allee die Kita besuchen dürfen, wissen das auf jeden Fall. So feiern sie das Lichterfest, drehen den Kreisel, tanzen den Schneeflöckchentanz und genießen es, in einem Haus zu sein, was Raum bietet sich in allen sprachen auszutauschen. Die sprachen der Kinder werden hier nicht nur gehört und gesprochen sondern auch verstanden. Fröhliche, ausgelassene und glückliche ErzieherInnen stehen den Kindern und ihren Familien zur seite und begleiten sie. Wichtig ist hier, dass niemand zu kurz kommt.

Wo dieser wunderschöne Ort ist?

Am 19.12.2008 öffnete in Leipzig diese außergewöhnliche Kindertagesstätte ihre Türen. 4 Jahre lang arbeitete der Berliner Träger mit vielen Gesprächen auf diesen Tag hin. Zusammen mit der Kindertagesstätte reist ein außergewöhnliches Konzept nach Leipzig ein. Deutsche, russische und jüdische Kinder besuchen die Kita in der Grünauer Allee. Alle sprechen alle sprachen. Die Erzieherinnen spielen Klavier, es gibt einen großen Tanz- und Bewegungsraum und helle Gruppenräume.

TanzenZur Eröffnung wurde den Leipziger Gästen ein buntes Programm geboten. Gedichte, Weihnachtslieder und Bräuche in mehreren Sprachen wurden getanzt, gesungen und gesprochen. Grußbotschaften, Geschenke und Zukunftswünsche begleiteten die Erzieherinnen und die Kinder ins neue Haus. Sie brauchen einen Krippenplatz? Sie wollen einen internationalen Kindergarten für ihr Kind? Sie investieren gern und langfristig in die Zukunft? Dann schauen sie sich hier im Familienkatalog um und informieren sie sich hier .

[Update: 20.02.2011]  Aus alt mach neu – Kita im Schönauer Viertel

Die stadteigenen Erschließungs-, Entwicklungs- und Sanierungsgesellschaft lesg lobte den Wettbewerb um das alte/neue integrative Montessori-Kinderhaus aus, welches am am Meininger Ring im Schönauer Viertel erbaut werden soll. Der Verein frühe Hilfe e. V. ist als Träger der Einrichtung freut sich, dass der Entwurf des Architekturbüro Quartier vier im Gutachterverfahren gesiegt hat. Der alte Bau im Andromedaweg muss Aufgrund der ungeeigneten Räumlichkeiten und des mangelhaften baulichen Zustandes aufgegeben werden. Die hohe architektonische Qualität auch durch Funktionalität aus zeichnet den Entwurf aus. Außerdem bietet er eine hervorragende Lösung für die Schallschutzproblematik.

Architekturbüro quartier vier: Entwurf Montessori-KiTa Leipzig

Es gibt nicht mehr viele wirklich geeigete Baugrundstücke in Bezug auf die hohen Anforderungen an den Kita-Neubau. So erfordern viele Standorte noch zusätzliche Maßnahmen zum Schallschutz oder in Bezug auf die Emissionswerte. Die Werte für den Kita-Neubau liegen bei nicht mehr als 50 DZ an der Grundstücksgrenze. Ja, bestehende Einrichtungen haben teilweise eine Sonderbetriebserlaubnis – aber bei den neuen kommt es schlichtweg drauf an, dass entweder Lösungen oder geeignete Grundstücke gefunden werden. So sitzen die Kinder in Lindenau hinter einer doppelten Verglasung und können vom Haus im Haus die vorbeifahrende Straßenbahn beobachten. In der Bothestraße hat man sicher auch einen wirkungsvollen Schutz gefunden, um den Lärmpegel der Hauptstraße sowie der S-Bahn zu dämpfen.

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