Facebook Zaehlpixel
0341-355408-12 info@familienfreund.de

26.06.2007 kinderfreundlichkeit in leipzig

telefon (c) R. B. / pixelio.de

Die Kinderfreundlichkeit in Leipzig zeigt sich nicht immer gleich auf den ersten Blick – vor allem, wenn es um den Ausbau der Betreuungsinfrasturktur für Kinder geht, stehen nicht nur die Eltern sondern auch die Verwaltung und der Stadtrat zunehmend unter Druck. Bürgersprechstunden, die wohl in jeder Kommune stattfinden,  dienen vor allem dazu mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.  „…Ich glaube mich richtig zu erinnern, es ist meine erste Bürgersprechstunde. Und es ist wohl so üblich das ich mit einem kurzen Statement beginne.“ So in etwa begann die Fragestunde zu Familienfreundlichkeit, KiPlaS und Bildungsauftrag. Inhalt gab es, so sei angemerkt, nicht viel Neues – oder?

Aussagen der Stadtvetreter

  1. Es gibt genug Plätze. Frau Supplies brachte extra 3 (!!!) freie Krippenplätze mit, die Sie extra für „heute“ ertelefoniert hat.
  2. Wenn Sie bis zum 31. Juli 2007 keinen Platz haben, rufen Sie mich an, sagte Frau Supplies. Tel. 0341-123-4389
  3. Es muss möglich sein, dass für jede arbeitende Frau ein Platz zu haben ist, sagte Sozialbürgermeister Fabian.
  4. Mit Kiplas werden nicht mehr Plätze da sein, aber es ist bekannt wo sie sind. Dadurch wird sich aber nichts ändern, auch nicht an der Vergabe.

Und jetzt, Bürger, mach was draus.

[Update: 29.08.2007] Es geht voran – nicht nur in Leipzig

Gestern haben sich Bund und Länder für einen massiven Ausbau der Krippenplätze verständigt. Dabei hat sich der Bund verpflichtet, 4 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Des weiteren soll es nach 2013 einen gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz geben. In den Bau und Einrichtung der Kitaplätze sollen dann 2,15 Milliarden und in die laufenden Betriebsausgaben 1,85 Milliarden Euro fließen. Wie von den Ländern gewünscht beteiligt sich der Bund nun wesentlich stärker an den Betriebskosten als bisher geplant.

Für mich stellt sich aber die Frage, ob Kindertagesstätten in privater Hand ebenso und in freier Trägerschaft gleichermaßen davon profitieren, wie die Kindertagesstätten in kommunaler Trägerschaft. dazu war in den bisher veröffentlichten Pressemitteilungen noch nichts zu erfahren. Sobald wir näheres erfahren, informieren wir sie an dieser Stelle.

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.