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Neue Aufgaben für Tagesmütter und Tagesväter ?

Tagesmütter von Fröbel mit Michael Jürgen Busch (c) froebel.de

In der Diskussion um die Erhöhung der Aufwandsentschädigung der Kindertagespflegepersonen im Jahr 2013 in Leipzig sind neue Aufgaben für Tagesmütter und Tagesväter aufgetaucht. Somit erscheinen die angebotenen Erhöhungen von 20 Cent pro betreutem Kind und Betreuungsstunde in einem neuen Licht, stellen diese Aufgaben doch einen weiteren Eingriff in die Arbeitsabläufe dar. Zitat aus einer Mail, die an alle Freien Träger versandt wurde, die im Stadtgebiet Leipzig gegen Entgelt Kindertagespflege vermitteln:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Zeit gestaltet sich die Situation so, dass nicht alle Eltern deren Kind 3 Jahre alt wird, aus der Kindertagespflege in den Kindergarten wechseln können. Deshalb wird folgende Festlegung getroffen:

Die bisher bestehende Regelung, die Betreuungsverträge nur bis zum dritten Lebensjahr des Kindes zu befristen , wird zur Verfahrensvereinfachung für die Tagespflegepersonen und die Eltern modifiziert. Bei allen Neuverträgen sowie Verlängerungen besteht für Kinder, die in der Zeit vom 01.12. des jeweiligen Jahres bis zum jeweiligen Schulbeginn das dritte Lebensjahr vollenden die Möglichkeit, den Vertrag (ohne Antragstellung im Amt für Jugend, Familie und Bildung, Abt. Kindertagesstätten und Freizeiteinrichtungen) sofort bis maximal 31. August des jeweiligen Jahres zu schließen.

Bitte argumentieren Sie entsprechend diese Notwendigkeit bzw. Möglichkeit im Interesse des Versorgungsanspruchs der Eltern und unterstützten Sie die Eltern bei der Suche nach einem Kindergartenplatz .

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Petra Supplies

Abteilungsleiterin

_____________________________________

Stadt Leipzig, Der Oberbürgermeister

Amt für Jugend, Familie und Bildung

Abt. Kindertagesstätten und Freizeiteinrichtungen

Postanschrift: 04092 Leipzig

Hausanschrift: Georg-Schumann-Straße 357, 04159 Leipzig“

 

Folgende Fragen bleiben :

  • Wird so der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz erfüllt ?
  • Wie weit wird das gesetzliche Wunsch- und Wahlrecht noch ausgehöhlt ?
  • Funktioniert das städtische VergabeInformationssystem noch ?
  • Gibt es mehr Geld für den erweiterten Beratungsaufwand ?

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