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Spielraumwerkstatt „Reichsstrasse“ – Kinderjury entscheidet

Spiel | Junge vor Schild mit Spielzone (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

Das Spielraumkonzept, unter dem Motto „Spielen am Wege“, zeigt auf, wo und wie in der Innenstadt Leipzigs neue Spiel- und Verweilmöglichkeiten für Kinder entstehen können. Die erste Spielraumwerkstatt „Reichsstrasse“  fand am 9. Juli 2007 im Stadtbüro statt. Nach einem Rundgang durch die Innenstadt haben die Kinder gemeinsam Ideen zusammengetragen, diese dann aufgemalt oder ein Modell gebastelt. Ihre Vorschläge stellten sie dann den drei Planer- und Künstlerteams vor. Diese Teams haben die Kinderideen dann umgesetzt.

Nach knapp 2 Monaten waren die konkreten Entwürfe und Modelle der Spielraumwerkstatt „Reichsstrasse“ fertiggestellt und wurden von der kleinen Kinderjury begutachtet und bewertet. Bereits hier stellte sich ein klarer Favorit bei den Kindern heraus. Da die kleine Kinderjury allerdings lediglich 20 Mitglieder umfasste, möchte man die Ergebnisse in den nächsten Wochen allen Leipzigern im Rahmen einer Ausstellung zur Bewertung vorlegen.

Am Mittwoch Nachmittag  war ich zur offiziellen Ausstellungseröffnung, wo die jeweiligen Konzepte vorgestellt wurden. Ich hätte es schön gefunden, auch die eine oder andere Kindermeinung zu den Konzepten zu hören. Diese blieben aber leider fern, vielleicht hätten die Einladungen nicht an die Schulen sondern eher an die Horte gehen sollen, in denen die Kinder nachmittags ihre Freizeit verbringen.

Die Konzepte gefallen mir als Erwachsener gut bis sehr gut. Natürlich habe auch ich einen klaren Favoriten, an den ich auch meine Punkte verliehen habe. Leider wurde allerdings bei der Planung der Spielmöglichkeiten nicht auf die Belange Gehbehinderter oder Rollstuhlfahrender Kinder eingegangen. Ich hoffe, dass sich dies auf meine Anregung hin noch ändert. Ansonsten werden ich und mein Sohn, gemeinsam mit den anderen Behinderten der Stadt Leipzig, wohl auch weiterhin auf die Zuschauerbank verbannt sein.

Bis zum 21. Oktober 2007 haben nun alle Leipziger Gelegenheit, sich die drei Vorschläge im Lipsikus , dem Kinder- und Jugendmuseum des stadtgeschichtlichen Museums, anzuschauen und sich für ein Konzept zu entscheiden. Und da es ja vordergründig um Kinder und deren Spielraum geht, erhalten deren Stimmen die doppelte Gewichtung.

Beteiligen Sie sich rege – im Namen der Kinder. Übrigens können Sie Ihre Stimme auch mehrmals abgeben.

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