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10 Punkte für ein bedarfsrechtes Angebot an frühkindlicher Bildung und Betreuung

Familienfreundin © matka_Wariatka - Fotolia.com

Am 30. Mai 2012 hat sich der Bundestag für das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vorgelegte 10 Punkte Programm entschieden. Bereits seit 2008 ist den Verantwortlichen in den Kommunen, Landkreisen, Landes- und Bundesbehörden ins (Sozialgesetz)buch VIII geschrieben, ab August 2013 einen Rechtsanspruch auch für Unter-3jährige zu realisieren.

Bereits in der Vorgründungsphase der familienfreund KG haben sich die Gründer auf kommunaler und Landesebene für eine bessere Bildung und Betreuung der Kinder eingesetzt. Seit 2006 setzen sich die Experten für die Einhaltung von Recht und Ordnung ein, so z.b. am Runden Tisch Familie am Sächsischen Landtag, als Mitglied des Bundesverbandes Kindertagespflege und im LandesFachAusschuss der Sächsischen CDU. Zusätzlich sorgen sie mit innovativen Ansätzen dafür, das die Gewinnung und Bindung von Fachkräften – auch mit kleinsten Kindern – gelingen kann.

Durch die Einbindung von Arbeitgebern, insbesondere privatwirtschaftlichen Unternehmen, will die Bundesregierung fehlende Betreuungsplätze reduzieren. Betriebliche Krippen und Kindergärten sollen geschaffen werden und so einen reibungslosen Wiedereinstieg nach der Familienzeit ermöglichen. Fraglich und reichlich diskutiert ist natürlich die Frage, ob der junge Vater oder die junge Mutter überhaupt in ihr ‚altes‘ Berufsleben zurück möchte.

Aus Erfahrung der Work-Life-Balance-Experten werden Vermittlungsplattformen im Gegensatz zu dem praktischen Angebot keine neuen Plätze schaffen, sondern lediglich nicht vorhandene Prozesse verschlimmbessern. Zusätzlich sorgen sie für eine Ausgrenzung von zukünftigen Bewohnern, da oft nur ‚gemeldete‘ Kinder bzw. deren Sorgeberechtigte Zugriff auf solche Verwaltungsplattformen haben. Gerade im Hinblick auf die geforderte Mobilität der Beschäftigten sind diese Angebote als kontraproduktiv einzustufen, auch wenn das Bemühen um Transparenz hoch einzustufen ist.

In den folgenden Beiträgen möchte die familienfreund KG auf die 10 Punkte der Ministerin eingehen und eigene Ansätze erläutern bzw. Schwachpunkte und Stolperstellen aufzeigen.

  1. Festanstellung von Tagespflegepersonen
  2. Stärkung der Kindertagespflege
  3. Gewinnung von Fachpersonal
  4. Ausbau betrieblicher Kinderbetreuung
  5. Ausschöpfung von Betreuungs-Potentialen
  6. Qualitätscheck
  7. Zinsgünstige KfW-Kredite
  8. Ausschöpfung finanzieller Spielräume
  9. Qualitätsgesetz
  10. Internationale Zusammenarbeit

Das 10-Punkte-Papier zur bedarfsgerechten (Kinder)betreuung gibt es natürlich auch als 3seitiges Papier zum herunterladen.

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