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1,2,3 – meins. meinkitaplatz löst probleme ?

Familienkatalog Leipzig Screenshoot 2007 (c) familienkatalog-leipzig.de

die dachorganisation der industrie- und handelskammern hat im dritten und vierten quartal mehr als 6700 kindertagesstätten bundesweit mittels kita-check befragt. selbstverständlich ging es insbesondere um aspekte der vereinbarkeit von familie und beruf, wie flexible öffnungszeiten und belegplätze. mehr hierzu wollen wir ihnen berichten, wenn uns die leipziger ihk mit den regionalen daten versorgt hat und wir diese für sie ins verhältnis setzen können.

zur besseren work-life-balance und somit zur erreichung des zweiten strategischen kommunalzieles, nämlich der ausgewogenen entwicklung der leipziger bevölkerung, soll das internetportal meinkitaplatz beitragen. wie in der lvz zu lesen war, soll die internetseite in ca. 4 wochen online gehen.

im rahmen der heutigen vollversammlung der stadtnahen elternvertretung kamen weitere details zur sprache. zum einen ist der start für die kalenderwoche 51 geplant und fällt somit in die urlaubszeit der meisten einrichtungen. der avisierte vorstelltermin von 5 tagen für die platzsuchenden eltern wird also bei den ersten buchungen schwer möglich sein.

eine zweite schwachstelle wurde fachmännisch-kommunalpolitisch vom ehemaligen vorsitzenden, lars quiring , klein geredet. nach seiner aussage sind aktuell ca. 40 prozent der krippen, kindergärten und horten bereit, die eigenen daten ins system einzupflegen. der ger wird zukünftig hand in hand mit der stadt auf alle einrichtungen einwirken, damit auch der überwiegende rest der einrichtungen bald mitmacht. billigend in kauf genommen wird wohl, das „einzelne“, „kleine“ einrichtungen oder solche mit einem ganz besonderen angebot auch in zukunft nicht mitmachen wollen.

entscheiden sie selbst, ob ihr mitarbeiter im städtischen system auf die jagd geht oder wir sie für 7 cent pro tag von ihren nöten rund um die familie ihrer crew befreien dürfen .

zum schluss noch ein zitat der dihk-studie:

„Ein wesentliches Ergebnis unseres Checks ist auch, dass Betriebskitas und privatgewerbliche Träger in fast allen Bereichen überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. … Sie sollten deshalb Vorbild für andere Träger und Kitas sein.“

[Update: 28.07.2011] hier kommt ein … kitaplatz – best practice aus leipzig

es war einmal ein unternehmen, ein verein und eine offene arbeitsgruppe. das unternehmen vermietet wohnungen, der verein bietet kinderbetreuung und die arbeitsgruppe beschäftigt sich mit flexiblen betreuungmodellen für kinder und andere.

in den ersten begegnungen zwischen den verschiedenen organisationsstrukturen ging es mit unserer moderation, um das bestreben ein verständnis für die jeweils “andere” seite zu erzielen. fragen wie : “warum erzählt ihr uns so wenig über eure angebote/arbeit?”, “was braucht ihr denn nun wirklich von uns?”, “warum sollen wir eure arbeit eigentlich bezahlen?”, “ihr habt doch keine ahnung von dem umfang unseres tun!” sollten beantwortet werden.

das positive ergebnis ist eine, nun eigenständige, kooperation zwischen derwohnungsgenossenschaft unitas und der fröbel leipzig ggmbh mit einer wirklichen win-win-situation. der verein (inzwischen eine gemeinnützige gmbh) kann seine produkte, die kita-plätze sehr zeitnah besetzen. zusätzlich erhält er durch die unitas noch jede menge input und unterstützung. auf der anderen seite kann die unitas den eigenen und zukünftigen mietern sehr zeitnah freie krippen- und kindergartenplätze anbieten.

dies alles ist doch ein wirkliches “bestes beispiel”.

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