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absolventenbarometer 2007

Studenten lernen eigenständig im Selbststudium (c) 27707 / pixabay.de

bereits zum neunten mal hat das berliner trendence institut angehende ingenieure und wirtschaftswissenschaftler zum thema berufseinstieg und zu erwünschten arbeitgebern befragt.

als ein wichtiges ergebnis der befragung stellte sich erstmals im gegensatz zu den vorangegangenen jahren heraus, dass die mehrzahl der studierenden in bezug auf die karriere wieder hoffnungsvoller in die zukunft schaut.

als hauptgrund wird die positive entwicklung auf dem arbeitsmarkt und der voranschreitende fachkräftemangel gesehen. lediglich 7 % der befragten gab an, dass es in diesem jahr schwieriger sein wird, eine arbeitsstelle zu bekommen. im letzten jahr waren dies immerhin noch mehr als die hälfte.

lag das erwartete jahresgehalt 2006 noch bei maximal 42.000 euro, so scheint jetzt der trend gebrochen und das angestrebte jahresgehalt steigt auf bis zu 43.800 euro an. außerdem ist den berufseinsteigern ein gutes einstiegsgehalt wichtiger als ein langfristig hohes verdienstpotential.

mehr als 80 % der befragten sehen work-life-balance als sehr wichtigen bzw. wichtigen faktor der arbeitgeberwahl. ebenfalls ein entscheidendes kriterium für die wahl des arbeitgebers ist die sicherheit des arbeitsplatzes. wobei sich die studierenden sehr wohl der tatsache bewußt sind, dass eine „lebenslange“ unternehmenszugehörigkeit nicht mehr der regel entspricht.

automobilhersteller bleiben auch weiterhin die attraktivsten arbeitgeber. dabei nimmt, wie auch schon im vergangenen jahr die bmw group den 1. platz ein, dicht gefolgt von der porsche ag und audi. beim dritten platz gehen die meinungen der ingenieure und wirtschaftswissenschaftler allerdings auseinander. bei den absolventen der wirtschaftswissenschaften belegt pricewaterhousecoopers den dritten platz, kpmg auf platz vier und ernst & young auf platz fünf.

betrachtet man das ranking langfristig, haben vor allem die handelsunternehmen und konsumgüterhersteller bei den angehenden wirtschaftswissenschaftlern stark an attraktivität gewonnen. so konnten sich beispielsweise unternehmen wie tchibo und die metro group in den letzten jahren ständig im ranking verbessern.

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