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agg auch bei betrieblicher altersversorgung

Spielfiguren eine rote und viele blaue (c) Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

nach einer entscheidung des bundesarbeitsgerichts gilt das allgemeine gleichbehandlungsgesetz (agg) auch in der betrieblichen altersversorgung. im vorliegenden fall lag eine diskriminierung wegen des weiblichen geschlechts einer aus dem arbeitsverhältnis ausgeschiedenen arbeitnehmerin vor. im unternehmen gab es für männliche mitarbeiter eine an keine weiteren voraussetzungen geknüpfte hinterbliebenenversorgung. für weibliche angestellte gab es diese regelung nicht. voraussetzung für die witwerversorgung war, dass die ehemalige arbeitnehmerin den unterhalt ihrer familie überwiegend bestritten hat. diese regelung ist nicht mit dem agg konform.

seit dem sommer 2006 ist das allgemeine gleichbehandlungsgesetz (agg) zu beachten. als arbeitgeber müssen sie demzufolge maßnahmen zum schutz vor benachteiligungen im unternehmen treffen. das beinhaltet vor allem die schaffung von vorbeugenden maßnahmen. dazu gehören unter umständen auch fort- und weiterbildungen sowie entsprechende belehrungen. bei nichtbeachtung drohen dem unternehmen gewinneinbussen durch schadensersatzklagen und andere arbeitsgerichtliche streitigkeiten. begehen mitarbeiter die benachteiligung können sie mit zweckmäßigen mitteln wie abmahnung, umsetzung, versetzung oder kündigung bestraft werden.  um dies zu vermeiden, hat die firma dl websolutions einen agg leitfaden veröffentlicht, welcher die wichtigsten „to does“ für die firmenleitung und ihre beschäftigten enthält.

auch die beschäftigten müssen geschult werden, damit sie die rechte und pflichten nach dem gleichstellungsgesetz kennen und diskriminierungen vermeiden. die firma dl solutions ist der meinung, dass die beschäftigten aktiv, auch anhand eines fragekataloges geschult werden, damit das agg beachtung findet.

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