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Benzingutscheine zur Mitarbeitermotivation

Tankgutschein zur Mitarbeitermotivation (c) goiwara / pixabay.de

Für Arbeitnehmer sind Benzingutscheine eine nette Geste bei den zur Zeit stetig steigenden Preisen an der Zapfsäule. Für sie als Arbeitgeber sind sie ein beliebtes Mittel zur Motivation ihrer Mitarbeiter. Damit der Benzingutschein beim Arbeitnehmer auch den gewünschten Effekt erzielt und als Sachbezug lohn- und sozialversicherungsfrei bleibt, müssen sie einiges beachten. Der Gutschein, welcher bei einer bestimmten Tankstelle einzulösen ist, darf keinen Geldbetrag enthalten, sondern er muss sich auf die Bezeichnung des Kraftstoffes und die Literangabe beschränken. Die Angabe auf dem Gutschein „30 Liter Superbenzin“ wäre korrekt. Zum anderen darf der Gegenwert des Benzingutscheins die monatliche Freigrenze von 44 Euro je Arbeitnehmer nicht überschreiten.

Arbeitgeber sollten den aktuellen Diesel- bzw. Benzinpreis zum Tag der Ausgabe des Gutscheins bei der Tankstelle erfragen und die Literangabe so bemessen, dass der Wert des Gutscheins die zulässigen 44 Euro nicht überschreitet. Sollte sich der Kraftstsoff bis zur Einlösung dennoch verteuern, muss der Arbeitnehmer die Differenz aus seiner eigenen Tasche drauflegen. Tut er dies nicht, so ist der Benzingutschein nicht mehr steuer- und beitragsfrei, da er in diesem Fall komplett als Barlohn gilt.

Wie kann der Einsatz dieser Gutscheine praktikabler gestaltet werden?

Zu den gängigen Modellen in der Praxis hat die Finanzverwaltung mit einem koordinierten Ländererlass Stellung genommen. Der Bezingutschein stellt nur dann einen steuer- und beitragsfreien Sachbezug dar, wenn der Arbeitgeber zum einen selbst erstellte Gutscheine über Art und Menge des Kraftstoffes an die Arbeitnehmer ausgibt und mit der Tankstelle eine Rahmenvereinbarung trifft und zum Anderen die einzelnen Betankungen mittels einer in der Tankstelle verbleibenden Kundenkarte des Arbeitgebers abgerechnet werden.

Befindet sich aber neben dem Gutschein auch die Tankkarte im Besitz des Arbeitnehmers, hat dies den Charakter eines Barlohnes, auf den Lohnsteuer und Sozialabgaben zu entrichten sind.

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