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bürokratie bremst existenzgründungen

Handwerk | Hammer und Schraube (c) gerd altmann / pixelio.de

in keinem anderen land beeinflusst die bürokratie die zahl der existenzgründungen so starkt wie in deutschland, und das vor allem im mittelstand. in deutschland hat der mittelstand mit harten bandagen zu kämpfen. denn die rahmenbedingungen erweisen sich gerade für diese unternehmen als unvorteilhaft. unternehmensgründer schätzen ihre chancen hier weitaus schlechter ein als beispielsweise in großbritannien oder in frankreich. als eine der hauptursachen sehen die unternehmer die mangelnde finanzielle unterstützung bei der existenzgründung. zudem sind die unternehmer in deutschland risikoscheuer, was übrigens eine typisch deutsche eigenschaft ist. aber auch bürokratische hürden blockieren den mittelstand.

das wirtschaftsklima in deutschland hat sich laut ifo-geschäftsklimaindex im dritten quartal 2008 zum vierten mal in folge verschlechtert. derzeit befindet sich das wirtschaftsklima auf einem dreijahrestief. im interationalen vergleich erscheint der deutsche mittelstand zwar pessimistisch, aber in schweren zeiten ist er sehr flexibel und anpassungsfähig. während große unternehmen verluste hinnehmen und mit massiven entlassungen reagieren, erschliesst der als rückgrat der gesellschaft angesehene mittelstand neue geschäftsfelder und stellt zusätzliches personal ein.

für den aufbau neuer existenzen fehlen aber die geeigneten voraussetzungen. so bemängelt der großteil der deutschen mittelständler die unzureichende finanzielle unterstützung während der gründungsphase. an zweiter stelle macht der mittelstand die bürokratie für mangelnde flexibilität und ausbremsung geplanter expansion verantwortlich.

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