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unternehmensnachfolge – der senior kann beruhigt gehen

brief und siegel (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

damit der senior beruhigt gehen kann, sollten einige dinge beachtet werden. leider verdrängen viele gründer von erfolgreichen unternehmen den gedanken an eine unternehmensnachfolge, was im ernstfall nicht selten zu erheblichen streitigkeiten unter den erben führen kann. uneinigkeiten der erben über die betriebsführung hemmen die wirtschaftliche handlungsfähigkeit der unternehmen und können den fortbestand des unternehmens gefährden.

kann zu lebzeiten kein geeigneter unternehmensnachfolger gefunden werden, kann es passieren, dass der unternehmer infolge des fortschreitenden alters gezwungen ist, sein lebenswerk aufzugeben bzw. zu veräußern, was infolge abschaffung der steuerlichen privilegierung von betriebsaufgaben und betriebsveräußerungen mit nachteiligen steuerlichen kosequenzen verbunden ist.

daher ist es wichtig, die unternehmensnachfolge möglichst frühzeitig zu regeln. wenn der nachfolger bereits fest steht, ist es ratsam, die unternehmensnachfolge schon unter lebenden im wege der vorweggenommenen erbfolge durchzuführen. aufgrund der leichteren übertragbarkeit von gesellschaftsanteilen sind kapitalgesellschaften für eine unternehmensnachfolge besser geeignet als personengesellschaften. steuerliche aspekte können aber auch zur wahl der rechtsform einer personengesellschaft führen. gerade für kleine und mittlere unternehmen ist mit dem umwandlungsrecht ein einfacher weg des wechsels in eine zweckentsprechende rechtsform geschaffen worden.

auch aus erbschaft- und schenkungsteuerlicher sicht ist die übertragung von betriebsvermögen und anteilen an inländischen kapitalgesellschaften zu lebzeiten des unternehmers attraktiv. in der praxis hat es sich als günstig erwiesen, den nachfolger stufenweise an dem unternehmen zu beteiligen. so kann der unternehmer seinen nachfolger schrittweise in die geschäfte einführen und die nachfolge so durchführen, wie es seinen speziellen interessen entspricht.

die notarkammern empfehlen, die unternehmensnachfolge grundsätzlich im wege der vorweggenommenen erbfolge zu regeln. um das unternehmen auch vor unvorhersehbaren ereignissen abzusichern, sollte außerdem stets ein testament oder ein erbvertrag vorhanden sein. die einschaltung eines notars ist sowohl im rahmen der unternehmensnachfolge als auch beim aufsetzen des testamentes bzw. des erbvertrages unbedingt anzuraten. der notar hat das nötige fachwissen auf den gebieten des gesellschafts-, familien- und erbrechts und kann als neutrale berater für alle beteiligten fungieren.

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