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das pareto-prinzip im alltag und das fazit

Bildung als Basis für Erfolg in Beruf und Privat (c) Hans / pixabay.de

wie bereits im ersten teil des artikels „sei doch nicht immer so perfekt – erfolg mit der 80-20-regel“ aufgezeigt, hat das pareto-prinzip auch negative seiten.

weniger hang zur perfektion kann zwar den stress reduzieren und auch weniger geliebte aufgaben kann man mit dem verteilungsprinzip von sich wegschieben. aber das war es auch schon mit den positiven seiten, denn chefs, die die erfüllung von teilaufgaben (4/5) für das ganze nehmen, sind eher selten. auch recruiting-fachleute warnen vor kosenamen wie „mr. pareto“ oder „fräulein 80 prozent“. zusätzlich können 20 prozent weniger einsatz auch 20 prozent weniger gehalt bedeuten.

aber wozu ist die „80/20-erkenntnis“ dann gut ?

sie hilft vor allem, sich richtig zu fokussieren – herauszufinden, welche arbeiten besonders wichtig oder eilig sind. nicht zuletzt ist es auch möglich herauszufinden, womit man den grössten und schnellsten erfolg erzielt. genau hier hilft das pareto-prinzip, z.b. um die reihenfolge der aufgaben auf der täglichen to-do-liste sinnvoll festzulegen. ein großteil der mittel sollten dafür aufgewandt werden.

quasi automatisch ergibt sich die antwort auf die frage: welches ziel hat eine tätigkeit? hiervon hängt dann ab, wie die zeitplanung gestaltet wird. in projekt-anschubphasen ist es eventuell sinnvoll, weniger zeitliche und materielle ressourcen zu binden, um einen großteil der arbeiten zu erledigen. im gegensatz zur abschlussphase (den restlichen 20 prozent) : hier ist es womöglich gegeben – unter klärung sämtlicher qualitätsfragen – mehr zeit einzuplanen, auch wenn dies auf den ersten blick unwirtschaftlich aussieht.

viele aufgaben in kurzer zeit stehen an? versuche nicht, alles perfekt zu machen. es wird nicht gelingen, warnen die experten. in diesem fall sollte man die messlatte bei „weniger aufwand, größtmöglicher effekt“ anlegen. unbedingt darauf achten: nicht zu viele ressourcen an eine aufgabe verschwenden, und darauf achten, wieviel effekt es bringt, bis ins letzte detail perfekt zu sein.

das fazit

pläne (tag, woche, projekt) können per pareto-analyse angepasst werden. das zeit- und ressourcenmanagement kann so optimiert werden. nach kurzer zeit (und kontinuierlicher anwendung) gelingt es leicht, probleme und fehler bei der planung zu erkennen und zu beseitigen. es kann grundlage für eine umorganisation oder delegation einzelner teilaufgaben sein.

das prinzip hilft aber auch ganz direkt erfolgreicher zu sein. mittels dieser 80-20-regel lernt man sein leistungsvermögen besser einzuschätzen und kann eigene schwächen und stärken erkennen und ausbauen. durch das melden für aufgaben, die man besser oder schneller als andere erledigt, hat man automatisch mehr erfolg.was man kann, was spaß macht, geht schneller und besser von der hand, als routinejobs. mit den gesparten ressourcen kann man trotzdem mehr erreichen, als man vorher gedacht hätte.

auch für (noch) komplexe prozesse im prozess-, projekt- und ressourcenmanagement ist das pareto-prinzip geeignet. ökonomen raten in anlehnung an das pareto-prinzip zum beispiel, komplexe verfahren und procedere abzubauen und die zahl von zulieferungen zu reduzieren.

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