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der winter hat uns fest im griff?! verspätungen der mitarbeiter nicht ständig tolerieren

berufliche Mobilität als Pendler (c) unsplash / pixabay.de

guten morgen, ich habe schnee – ähhm schnupfen! sicher haben sie, liebe unternehmer und personalverantwortliche am tag des neuschnees oder extremer kälte sehr viele anrufe, die spontanausfälle und verspätungen der mitarbeiter melden. das phenomen ist nicht einzigartig und allerorts bekannt. kaum schneit es, bricht das chaos aus. das liegt vor allem daran, dass der ernstfall eben doch plötzlich über nacht eintritt. zwar sind die winterreifen schon lange aufgezogen, aber rechtzeitig bzw. eher runterzugehen, um das auto freizuschaufeln, wird oft vergessen.

die winterdienste trainieren das ganze jahr nur für diesen einen tag und doch sind gerade die, in gebieten mit einmal schnee im jahr bzw. winter zu einsatz gerufen werden haltos überfordert. die blechkarawane fährt allerorts nur mit 20 statt 50 kmh, staus bilden sich, weichen von öffentlichen verkehrsmitteln sind verstopft und unfälle trotz warnungen an der tagesordnung. als arbeitgeber können sie ebenfalls mahnen und planen, wie sie wollen – fällt der erste schnee hageln die anrufe nur so runter und gerade mitarbeiterInnen, die einen längeren arbeitsweg haben, kommen zu spät oder manchmal gar nicht.

verspätungen der mitarbeiter nicht wiederholt tolerieren

und trotzdem lohnt es sich für sie, als arbeitgeber, zu wissen, dass der mitarbeiter allein das wegerisiko trägt. wenn bahn, bus oder auto für verspätung sorgen, heißt es für den angestellten sich kümmern, dass er pünktlich erscheint. „der arbeitgeber darf erwarten, dass seine angestellten den wetterbericht verfolgen und sich darauf einstellen“, sagte der jurist stefan lunk der mitglied in der arbeitsgemeinschaft arbeitsrecht des deutschen anwaltvereins (dav) in berlin ist. immer die gleichen ausreden, wie mein auto springt nicht an oder ich habe den zug verpasst, sind nicht akzeptabel, da sie von ihren mitarbeitern erwarten können, dass sie sich über die wetterverhältnisse informieren. bei wiederholten verspätungen der mitarbeiter steht es ihnen frei arbeitsrechtliche konsequenzen zu ziehen. von lohnabzug bis abmahnung oder sogar kündigung ist alles drin.

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