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Dual Career Netzwerk im Rhein-Main-Gebiet

Vereinbarkeit von Beruf und Familie | Beispiele von Unternehmen (c) demografienetzwerk-frm.de

Dieser Beitrag ist Teil 4 von 24 der Serie Demografienetzwerk Frankfurt Rhein Main

Seit der Gründung 1950 in Deutschland hat sich die Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH (HBM Test and Measurement) zum weltweiten Technologie- und Marktführer im Bereich Messtechnik entwickelt. Heute bietet HBM Produkte für die gesamte Messkette, von virtuellen bis zu physikalischen Tests und Prüfungen. Das Unternehmen verfügt über Produktionsstandorte in Deutschland, USA und China und ist in mehr als 80 Ländern vertreten.

Am Standort Darmstadt ist HBM Mitglied im Netzwerk Dual Career, das sich im August 2010 gegründet hat. Als Dual Career-Paare werden Partnerschaften bezeichnet, in denen (mindestens) eine Person über eine hohe Ausbildungsqualifikation verfügt und die Partnerin oder der Partner eine eigene starke Berufsorientierung sowie eine eigene Berufslaufbahn verfolgt. Bei der Gewinnung von Fach- und Führungskräften aus dem In- und Ausland ist die Berücksichtigung der beruflichen Perspektiven der dazugehörigen Partner/innen oft ein ausschlaggebendes Kriterium. Hierfür wurde die Netzwerkstruktur etabliert, um im Bedarfsfall auch kurzfristig eine wirksame Unterstützung für Dual Career-Paare zu gewährleisten.

Im Juni 2011 wurde die gemeinsame Erklärung der Darmstädter Gründungsmitglieder des Netzwerks unterschrieben. Der Grund für die Mitgliedschaft von HBM im Netzwerk Dual Career ist für Jürgen Mönnig, Director of Human Resources, ein ganz pragmatischer: „Wir möchten auch im Wettbewerb um Fachkräfte und Beschäftigte unseren Standortvorteil nutzen.

Mit Dual Career können wir interessierten Bewerbern und deren Lebenspartnern außerdem einen Mehrwert bieten.“ Wegen der noch kurzen Laufzeit wurde das Netzwerk erst vereinzelt in Anspruch genommen. Die Reaktion der Bewerber/innen auf das Angebot war jedoch sehr positiv, so Mönnig. Er weist darauf hin, dass das Netzwerk weder das Bewerbungsverfahren noch die Mitwirkungsrechte der örtlichen Mitarbeitervertretungen umgehe und auch keine Jobgarantie biete. „Wenn es zu einem Kontakt kommt, muss sich jeder Bewerber dem üblichen Bewerbungsverfahren unterziehen!“ Die Implementierung der Abläufe im Unternehmen war laut Mönnig unkritisch. Die Rahmenbedingungen für die Mitglieder des Netzwerkes werden derzeit abschließend überarbeitet, auch denkt man darüber nach, weitere Unternehmen in das Netzwerk aufzunehmen. „Dual Career ist nur ein Mosaikstein unserer Personalentwicklungsstrategie, aber ein Wichtiger“, betont Jürgen Mönnig. Ihm ist bewusst, dass von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf alle Beteiligten profitieren und dass sich auch HBM dieser Aufgabe stellen muss. Das Dual Career Netzwerk bietet dazu gute Voraussetzungen.

Autorin: Claudia Hagel, Geschäftsführerin Mission Leben – Jugend- und Behindertenhilfe GmbH, Darmstadt

Über das Entstehen und die Idee dieses Beispieles

Die Wirtschaft in der Region FrankfurtRheinMain boomt, die Bevölkerung nimmt immer noch leicht zu, doch die Unternehmen stellen fest, dass sie die neuen Mitarbeiter, die sie benötigen, nicht bekommen.Um Unternehmen Anregungen zu geben, wie sie Beruf und Familie für ihre Mitarbeiter vereinbar gestalten können, hat das IHK-Forum Rhein-Main gemeinsam mit dem Arbeitskreis Beruf und Familie im Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain 25 Unternehmen in der Region FrankfurtRheinMain besucht, die interessante Maßnahmen in ihren Betrieben umsetzen.

In 25 Artikeln beschreiben die Interviewer/innen Maßnahme und Unternehmen. Fotos aus den Unternehmen ergänzen die Darstellung. Damit möchten die Industrie- und Handelskammern der Region und der Arbeitskreis Beruf und Familie im Demografienetzwerk FRM einen Beitrag dafür leisten, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie den Menschen und Unternehmen leichter gelingt. So könnte die Erwerbstätigenquote von Frauen erhöht, mehr Frauen in Führungspositionen gebracht und für Väter Familienzeit gewonnen werden – und nicht zuletzt den Unternehmen erleichtert werden, ihre Fachkräfte zu finden und zu binden.

* Hinweis: Es handelt sich bei der Wiedergabe des Beitrages um ein wörtliches Zitat. Lediglich zu Zwecken der Lesbarkeit wurden  Formatierungen vorgenommen. Die Rechte des Beitrages liegen weiterhin beim Autor bzw. dem Demografienetzwerk. Der vollständige Download der Broschüre ist kostenlos möglich.

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Broschürenempfehlung: Fachkräfte sichern – Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiger Faktor im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Für kleine und mittlere Unternehmen kommen verschiedene Maßnahmen infrage, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. In dieser Broschüre werden die familienfreundlichen Maßnahmen, von der Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder bei der Pflege von Angehörigen bis hin zur aktiven Gestaltung der familienbedingten Auszeit, ihren Kosten und Nutzen gegenübergestellt.

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