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Employer-Branding praktisch: Mitarbeiterkinder zu Gast im Werk

Mitarbeiterkinder (c) daimler.com

Bereits zum zweiten Mal hat das Mercedes-Benz Werk Mannheim rund 30 Mitarbeiterkinder Mitte August 2013 zur Sommerakademie eingeladen. An zwei Workshoptagen auf dem Werksgelände haben die Kinder im Alter von 11 bis 15 Jahren spielerische Erfahrungen zu den Themen Arbeitssicherheit und Prozessoptimierung gesammelt. Wie bereits 2012 haben engagierte Jungakademiker aus dem Werk Mannheim den Workshop vorbereitet und durchgeführt.

Am ersten Veranstaltungstag standen die Themen systematisches Lernen und Prozessoptimierung im Mittelpunkt. Um sich der umfassenden Frage „Wie funktioniert eine Fabrik?“ zu nähern, haben die Kinder zunächst in Gruppenarbeit Lego-Autos nachgebaut und gemeinsam die Abläufe Schritt für Schritt verbessert. Was stetige Verbesserung und gute Planung in einer Fabrik bedeutet, konnten die Kinder dann während eines Rundgangs durch die Werkshallen live erleben. So sind für einen fertigen Motor „Made in Mannheim“ unzählige Einzelteile, Montageschritte und logistische Prozesse notwendig. Zum Abschluss des ersten Tages waren die Kinder im so genannten Tool-Management zu Gast. In diesem Bereich werden alle nötigen Werkzeuge für die Motorenproduktion vorgehalten, gewartet und je nach Bedarf in die Fabrik geliefert. Dort lernten die Kinder, mit welchen verschiedenen technischen Methoden Werkzeuge vermessen werden und dass es dabei buchstäblich auf jeden Millimeter ankommt.

Der zweite Veranstaltungstag stand unter dem Motto „Schutzengel unter dem Stern: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“ und widmete sich ganz der Arbeitssicherheit. Ziel war es, das Bewusstsein der Kinder für Risiken in und außerhalb einer Fabrik zu schärfen. Wichtig war dabei ein Überblick über die vielen Sicherheitsvorkehrungen im Werk zu vermitteln, zum Beispiel über die richtige Arbeits- und Schutzkleidung, Warnhinweise oder Verkehrsregeln. Klares Highlight für die Kinder und ein gleichzeitig sehr anschaulicher Transfer von der Theorie in die Praxis war der Besuch der eigenen Werksfeuerwehr. Die Kinder haben selbst ausprobiert, wie schwer eine Feuerwehrausrüstung wirklich ist und wie verschiedene Feuerarten richtig gelöscht werden. Zudem konnten die Kinder einen Blick durch eine Wärmebildkamera werfen.

Was es bedeutet, mit körperlichen Einschränkungen seine Umwelt wahrzunehmen und so in potentiell gefährliche Situationen zu geraten, haben die Kinder ebenso spielerisch an diesem Tag erfahren. So konnten sie mit einer starken Brille auf der Nase einen Hindernisparcours bewältigen und erfuhren mittels Kopfhörern, wie sich Musikstücke verändern, wenn das Gehör bereits geschädigt ist. Ebenso eindrucksvoll war an diesem Tag auch die Sinnesbox, bei dem die Kinder ohne direkte Sicht Schrauben auf- und wieder zudrehen mussten.

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