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Essen im Büro und im Homeoffice

Gesundes Essen im Büro (c) stevepb/Pixabay.de

Die meisten Menschen Essen im Büro entweder auswärts oder gehen in die Mitarbeiterkantine. Wer sich jedoch für das Arbeiten im Homeoffice entscheidet, ißt, wohnt, schläft und arbeitet zu Hause. Deshalb ist die Tragweite dieser Entscheidung vielen nicht wirklich klar auch, wenn Homeoffice sehr verlockend klingt. Während man nämlich im Unternehmen von vorhandenen Strukturen profitiert, muss man im Homeoffice alles selbst organisieren.

Wer bis bis jetzt fest im Unternehmen eingebunden war, vermisst vielleicht die Kollegen und das Schwatzen im Büro. Der Wechsel vom eigenem Büro bzw. der Praxisgemeinschaft ins Homeoffice kann für Selbstständige und Freiberufler ebenso problematisch sein. Von heute auf morgen kann man niemanden mehr zum Termin einladen. Der tägliche Arbeitsweg fällt einfach weg. Die Vertriebs- und Mobilitätskosten für Besuche beim Kunden steigen langfristig an.

Den Tagesablauf richtig organisieren

Strukturell müssen Homeoffice-Arbeiter mit weiteren Herausforderungen kämpfen. Wer im Homeoffice arbeiten möchte, darf sich sicher sein, dass der Arbeitsalltag viel Disziplin erfordert. Feste Zeiten zum Start der Tätigkeit und eine klare Struktur des Tagesablaufes helfen dabei erste Unwegsamkeiten zu überwinden. Arbeitet man ausschließlich am PC sollten Pausen für die Augen kalkuliert werden. Praktisch sind sie im Homeoffice ihr eigener Chef aber auch vollumfänglich für sich, ihre Gesundheit und den Arbeitsschutz verantwortlich. D.h. nehmen sie Rücksicht auf sich und andere Familienmitglieder.

grüner Salat mit Tomaten (c) familienfreund.de

Essen im Büro

Essen im Büro wird oft entweder selbst mitgebracht, aufgewärmt oder durch Essen in der Mitarbeiterkantine erledigt. Manche Arbeitgeber reichen auch Gutscheine für Essen aus. Dazu bieten viele Arbeitgeber auch Wasserspender, Getränke und frisches Obst bzw. Gemüse zum Snacken am Arbeitsplatz an. Auch Angebote zur Gesundheitsförderung sind in vielen Unternehmen mittlerweile Standard. Gespräche in der Mittagpause sorgen nicht nur für einen Austausch sondern auch für langsameres Essen. Nur im Homeoffice sind sie sich selbst am nächsten und können für sich in punkto gesunder Ernährung jede Menge tun. Ein Salat zum Beispiel ist gesund und sehr schnell zubereitet.

Essen gehen oder liefern lassen?

Eine weitere Herausforderung sind mangelnde Gespräche und langes Sitzen. Eher erfolgt der Gang zum Kühlschrank oder der Griff zur Zigarette. Im Homeoffice arbeiten viele am Stück mit hoher Intensität und neigen generell zu weniger kleinen Pausen. Kleine Snacks direkt am Arbeitsplatz, ausgehen zum Mittagessen oder geliefertes Fastfood tragen ihr übriges zur Gewichtszunahme bei. Fehlende Arbeitswege und Bewegung ziehen die Pfunde auf die Hüften.

Selbst kochen und die Pause genießen!

Was viele Homeoffice-Arbeiter sich angewöhnen müssen, sind feste Pausen in den Tagesablauf einzuplanen. Pausen, die man z.b dafür nutzen kann, sich sein Mittag selbst zu kochen. Nun fallen sie nicht gleich vom Glauben an sich ab, wenn sie vorher noch nie gekocht haben. Kochen geht schnell, ist gesund und sie wissen, was sie essen. Ein echter Luxus selbst zu kochen ist nicht. Das einzige, was sie wirklich planen müssen, ist das Einkaufen und in etwa das, was sie kochen möchten. Vergessen Sie Mutters Wochenendkocherei! Konzentrieren Sie sich auf Ihre Bedürfnisse und die vorhandene Zeit zum Zubereiten von Speisen. Rezepte finden sie im Internet oder in Kochbüchern. Schrecken sie auch nicht vor exotischen Früchten und Zutaten zurück – vieles ist sehr lecker und lässt sich schnell verarbeiten.

Was esse ich denn heute?

Schnell und gut kann man Eintöpfe und Suppen aller Art kochen und einfrieren, um z.b. mehrmals davon zu essen. Ebenso gut eigenen sich Pastagerichte mit Saucen in jeglichen Varianten mit oder ohne Fleisch. Super schnell sind Griesbrei, Milchreis oder Pfannkuchen zu bereitet. Das schöne an Süßspeisen ist, dass man die Menge pro Person kochen kann und später eventuell nochmal ein Vesper hat. Aufläufe und Braten sind die Kür. Fleisch lässt sich gut portionieren und aufbewahren. Die Beilagen kann man abwechslungsreich wählen. Tolle und schnell zubereitete Gerichte im Homeoffice sind:

Eintöpfe

  1. Kartoffelsuppe
  2. Linseneintopf
  3. Hühnernudelsuppe (kann man vorkochen mit Huhn und Gemüse und in Gläsern einfrieren)
  4. Gräupchen
  5. Möhreneintopf

P.S. Kauft man z.b. Linsen und Graupen ein, findet man Rezeptvorschläge auch auf den Tüten!

Suppen:

  1. Gurkensuppe (im Sommer ein Genuss)
  2. Möhrencremesuppe
  3. Rosenkohlsuppe
  4. Blumenkohlsuppe
  5. Brokkoli-Creme-Suppe
  6. Porree-Suppe
  7. Kohlsuppe
  8. Kürbiscremesuppe (Nach Saison: Im Oktober bieten sich z.b. Kürbisgerichte aller Art an. Kürbis ist sehr ergiebig und lecker!)

Pastagerichte:

  1. Spirelli mit Tomatensauce und Jagdwurst (der Klassiker)
  2. Spaghetti Carbonara (selbstgemacht ein Traum)
  3. Nudeln mit Meeresfrüchten, Fisch Gemüse, wie Aubergine oder Spargel etc.
  4. Bandnudeln mit frischem Spinat und Lachs oder mit Geschnetzelten

P.S. Wer eine Nudelmaschine hat bzw. sich zulegen möchte, kann schnell und einfach auch auf Halde Nudeln produzieren.

Reisgerichte:

  1. Reissalat
  2. Reis-Pfanne mit Gemüse und Hackfleisch
  3. Tomatenreis bzw. Reis mit anderen Gemüsesorten
  4. Reis als Füllung in Gemüse

Aufläufe – herzhaft und süß:

  1. Kartoffelauflauf
  2. Nudelauflauf
  3. Gemüseauflauf
  4. Lasagne ob klassisch mit Gehacktes oder mit Gemüse
  5. Ofenschlupfer und Griesauflauf als Vertreter der Süßspeisen

Gebackenes, gefülltes und überbackenes nach Saison:

  1. Gebackenes: z.b. Kartoffeln, Kürbis, Champignons, Zuchini, Tomaten, Paprika, Aubergine, Blumenkohl, Brot, Kuchen, Quiche
  2. Gefülltes: z.b. Kartoffeln, Zuchini, Tomaten, Paprika, Aubergine, Kürbis, Champignons
  3.  Überbackenes: z.b. Fisch, Gemüse, Käse, Brot, Blumenkohl

Fleischgerichte:

  1. Braten jeglicher Fleischart
  2. Rouladen (vom Rind oder Schwein mit unterschiedlichen Füllmöglichkeiten)
  3. Gulasch
  4. Eisbein

Hausmannskost:

  1. Spinat, Kartoffeln mit Ei / Bulette bzw. Klops
  2. Kohl jeglicher Art mit Gehacktes/Hackfleisch und Kartoffeln geschmort
  3. Hühnerfrikassee mit Reis (heben sie die Hühnerbrust von ihrem Huhn für die Nudelsuppe auf!)
  4. Fischstäbchen mit Kartoffelpüree
  5. Gebratener Blumenkohl
  6. Kartoffeln mit einmariniertem Hering
  7. Folienkartoffeln mit Matjes
  8. Kartoffeln mit Quark
  9. Chilli-Con-Carne
  10. Gefüllte Paprikaschote
  11. Leber mit Apfelgemüse oder Zwiebeln an Brot oder Kartoffelpüree
  12. Rührei oder Spiegelei
  13. Hefeklöße mit Obst bzw. Kaltschale
  14. Gefüllte Paprikaschote mit Gehacktes/Hackfleisch
  15. Eier in Senfsauce

Salate:

  1. Gurkensalat mit Baguette, Vollkornbrot etc.
  2. Blattsalate aller Art auch gemischt mit Hähnchen, Nüssen, Fisch, Meeresfrüchte, Käse
  3. Nudelsalat
  4. Kartoffelsalat
  5. Spinatsalat
  6. Rotkrautsalat

Obst in allen Arten:

  1. Frisch
  2. als selbstgemachtes Eis
  3. als Smoothies
  4. als Salat

Süßspeisen als Dessert oder Hauptgericht:

  1. Selbstgemachter Schoko- oder Vanillepudding
  2. Frischer Naturjoghurt mit Obst
  3. Quarkspeise mit Obst
  4. Milchreis
  5. Griesbrei
  6. Pfannkuchen bzw. Pancakes
  7. Waffeln
  8. Kartoffelpuffer
  9. Quarkkeulchen

Fastfood (selbstgemacht):

  1. Burger
  2. Pizza
  3. Pommes (mit Kartoffeln, Gemüse)
  4. Chinesische Nudeln mit Huhn, Schwein, Ente
  5. Steakhauspfanne mit Gehacktes/Hackfleisch, gebackenen Kartoffelspalten, Kidneybohnen, Paprika und Mais
  6. Blätterteig – Hackfleischrollen
  7. Bratkartoffeln
  8. Bruschetta
  9. Wraps
  10. Focaccia z.b. mit Spargeln, Erdbeeren, Balsamico
  11. Grillgemüse

Exotischer Bulgur oder Couscous lässt sich schnell als Beilage bzw. Füllung in die heimische Küche integrieren. Der Klassiker hier als besonderer Tipp für den Sommer: Bulgursalat. Ansonsten sind die Klassiker in der deutschen Küche Gerichte mit Reis, Nudeln, Kartoffeln, Klößen oder Knödeln. Doch auch Gnocchi und Kartoffelpüree lassen sich schnell selbst zubereiten. Das wichtigste für das Kochen und Essen im Homeoffice ist, dass sie einen großen Kühl- und Gefrierschrank haben. Lassen Sie sich auf das Abenteuer selbst kochen ein und genießen Sie die Zeit.

Beratung durch die Familienfreund KG

Auch Selbstständige und Freiberufler sowie Mitarbeiter im Homeoffice können sich gern weitere Tipps und Beratung von uns abholen. Wir stehen für ihre Fragen rund um die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zur Verfügung und lösen Ihre individuellen Herausforderungen.

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1 Kommentar zu “Essen im Büro und im Homeoffice”

  1. Die meisten Dinge stimmen. Allerdings ist meine Erfahrung, dass man eher viele sehr kleine, statt einer längeren Pause macht und gegen vier Mal am Tag unkontrolliert essen hilft ganz sicher die eine lange geplante Mittagspause mit selbst kochen und das Springseil am Kühlschrankgriff. Bewegungspausen einlegen ist unheimlich wichtig.

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