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Fachkräfteallianz Sachsen konstituiert – Regionen folgen

Am 3. Dezember 2015 konstituierte sich die „Fachkräfteallianz“ des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Dresden.
Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Unser gemeinsames Ziel ist es, in Sachsen mit konkurrenzfähigen und gleichzeitig gut bezahlten Arbeitsplätzen sowie fairen Arbeitsbedingungen werben zu können. Mit der im Koalitionsvertrag vereinbarten Fachkräfteallianz möchten wir gemeinsam mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen sowie weiteren strategischen Partnern eine sachsenweite Plattform für die zukünftige Fachkräftesicherung schaffen.“

Im Rahmen der Fachkräfteallianz Sachsen sollen u. a. Branchen und Unternehmen in ihrem Engagement der Fachkräftegewinnung und Fachkräftebindung sowie in ihrer Darstellung als attraktive Arbeitgeber unterstützen werden. „Wir sind überzeugt, dass dieser Schritt nicht nur wesentlich dazu beiträgt, unternehmensseitig beklagte Fachkräfteengpässe aufzulösen, sondern auch ein entscheidender Beitrag zur Etablierung einer Kultur guter Arbeit in Sachsen ist“, so Stefan Brangs, Staatssekretär für Arbeit und Vorsitzender der Allianz.

Aufgabe der Allianz wird es sein, im Kontext der zentralen Handlungsfelder der Fachkräftestrategie Sachsen zu mittel- und langfristigen Zielen zu beraten, landesweite und regionale Aktivitäten zu bündeln und weitere Maßnahmen anzuregen. Als begleitendes Gremium werden die 27 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, ausgewählten Verbänden, Vertretern der Kammern, Gewerkschaften und kommunalen Spitzenverbänden wertvolle Impulse geben.

Minister Martin Dulig: „Sachsen steht für gut ausgebildete Fachkräfte, zukunftssichere und moderne Arbeitsplätze, eine vielseitige Hochschul- und industrienahe Forschungslandschaft, eine gut ausgebaute Infrastruktur sowie eine Politik der offenen Türen. Integration, Zuwanderung und Weltoffenheit sind für Sachsen wichtige Zukunftsthemen. Wenn sie uns gelingen, werden wir alle profitieren!“

Angesichts wachsender Standortkonkurrenz um qualifizierte Fachkräfte muss Sachsen im Hinblick auf Lebensqualität und Arbeitsbedingungen Schritt halten. „Wichtig sind dabei eine moderne, humane Arbeitswelt und eine höhere Attraktivität unserer Arbeits- und Ausbildungsplätze.
Dafür gilt es auch, das hohe Bildungs- und Ausbildungsniveau unserer Arbeitskräfte zu halten und weiter auszubauen“, so Dulig.
„Alle relevanten Akteure sind gefordert, ihren Beitrag dazu zu leisten und jedem Talent eine Chance einzuräumen, seien es Personen mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende oder ältere Beschäftigte.“ Der Beirat „Fachkräfteallianz“ und die in ihm versammelten Experten werden dazu einen wertvollen Beitrag leisten.“

Regionen unterfüttern Fachkräfteallianz Sachsen

Die regionalen Fachkräfteallianzen bestehen aus der jeweiligen IHK, der zuständigen Handwerkskammer, vorhandenen Hochschuleinrichtungen, der regionalen Arbeitsagentur und dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft.

Fachkräfteallianz im Landkreis Nordsachsen

Verpflichtende Mitglieder der regionalen Fachkräfteallianz sind jeweils Vertreter von folgenden Institutionen:

  • Agentur für Arbeit Oschatz
  • Landkreis Nordsachsen (Amt für Wirtschaftsförderung und Landwirtschaft und Dezernat Soziales)
  • Deutscher Gewerkschaftsbund- Region Leipzig- Nordsachsen
  • Industrie- und Handelskammer zu Leipzig
  • Handwerkskammer zu Leipzig
  • Mitteldeutsche Flughafen AG
  • Sächsische Bildungsagentur, Regionalstelle Leipzig
  • Jobcenter Nordsachsen
  • Stadt Taucha
  • Stadt Eilenburg
  • Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e.V.
  • Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Leipzig

Beratende Mitglieder werden themenbezogen als hinzugezogen und gegeben falls erweitert. Derzeit sind als beratende Mitglieder vorgesehen: – Vertreter der LIGA, Berufliche Schulzentren, Amt für Migration und Ausländerrecht, Kreisbauernverband, Vertreter des BVMW, IRL- Invest Region Leipzig.

Handlungskonzept für Nordsachsen

Das Handlungskonzept der Fachkräfteallianz Nordsachsen kann auf den Seiten der WFG – Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH heruntergeladen werden.

Projekte im Rahmen der Fachkräfteallianz Nordsachsen 2016

Der Nordsächsische Rückkehrertag

Sie suchen Fachkräfte? Rückkehrwillige Weggezogene, Berufspendler und Jobinteressierte – ob Fliesenleger oder Bauingenieur – freuen sich auf Ihre Jobangebote beim Nordsächsischen Rückkehrertag!

Veranstaltungsorte: Torgau (Schloss Hartenfels, Plenarsaal), Delitzsch (Kino „Markt Zwanzig“), Oschatz (Thomas-Müntzer-Haus) und Eilenburg (Bürgerhaus)

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH des Landkreises Nordsachsen als Veranstalter sowie die Agentur für Arbeit Oschatz als Kooperationspartner laden Sie herzlich ein.

Datum & Uhrzeit: 27.12.2016, 10:00 bis 12:00 Uhr

Kontakt: Katharina Klare, Projektkoordinatorin WFG, Telefon: 034202/988-1087, rueckkehrertag@lra-nordsachsen.de

Hier geht’s zum Anmeldeformular.

Landwirtschaft: Image stärken, Fachkräfte sichern

In Kooperation mit den Regionalbauernverbänden führt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH des Landkreises Nordsachsen eine Kampagne zur Imageverbesserung und Fachkräftesicherung in der Landwirtschaft durch. Zu Beginn geht es darum, den konkreten Unterstützungs- und Handlungsbedarf zu ermitteln.

Um landwirtschaftliche Betriebe in dem Projekt aktiv zu beteiligen, laden wir Sie zu einer Veranstaltung mit Referat und Workshop am 06.12.2016 ein. Bei Interesse schreiben Sie kurz Ihren Teilnahmewunsch an:

Kontakt: Frau Terpitz, Mediation & Marketing, susan.terpitz@mediation-marketing.com

Neue Wege: Projekt Querdenker bringt Hochschulabsolventen in nordsächsische Unternehmen

„Mit SozialwissenschaftlerInnen können wir nichts anfangen!?“ „Die ländliche Region ist keine Alternative für mich, da es hier keine beruflichen Perspektiven und innovative Unternehmen gibt!?“ Mit diesen Vorurteilen soll im Projekt Querdenker aufgeräumt werden.

Nordsächsische Unternehmen und HochschulabsolventInnen der Uni Leipzig sollen füreinander sensibilisiert werden und ihre Potentiale kennenlernen. Hierfür sind neben einer Befragung, Exkursionen in Betriebe, Workshops und weitere Aktivitäten geplant.

Gestartet wird mit einer Bedarfsabfrage bei den Unternehmen und bei den StudentInnen. Sind Sie interessiert, neuen akademischen Nachwuchs zu entdecken? Reden Sie mit uns:

Kontakt: Marie Lusie Rieger, ZAROF Institut, Telefon: 0341/21729-16, Telefax: 0341/21729-11, info@zarof-gmbh.de

Workshopreihe – Lebensfreundliche Unternehmen –

Mit der Workshopreihe „Das lebensfreundliche Unternehmen“ zeigen die SL|Marketing & Management und die familienfreund KG neue, funktionierende Wege der Fachkräftesicherung auf.

In den Workshops werden erfahrene Referenten fachlichen Input zu den Themen Vielfalt, Gesundheit und Führung liefern. Anhand von Praxisbeispielen und den Fragen der Anwesenden werden anschließend umsetzbare Lösungen zur Fachkräftesicherung erarbeitet.

Kontakt: Herr Kujawa, familienfreund KG, Telefon: 0341/355408-12.

Anmeldung: telefonisch oder hier.

Zukunftsorientiert – Leben und Arbeien in der Pflege

Das Projekt des Landratsamtes zielt darauf ab, mittels einer Bedarfsabfrage und Ist- Analyse, der in der Pflege beschäftigten Personen und Einrichtungsleitungen objektive und subjektive Beanspruchungen zu ermitteln. Daraus werden konkrete Handlungsmaßnahmen für die Zukunft formuliert und letztendlich umgesetzt.

Das Projekt soll breite Bevölkerungsschichten für das Thema Fachkräftegewinnung und Sicherung in der Pflege sensibilisieren.

Kontakt: Frau Brit Gruhne, Landratsamt Nordsachsen, Sozialamt, brit.gruhne@lra-nordsachsen.de

Fachkräftesicherung für die Zukunft in der regionalen Ernährungswirtschaft

Die Ernährungswirtschaft spielt eine strukturbestimmende Rolle im Landkreis. Mit dem Projekt sollen gemeinsam mit den Unternehmen branchenspezifische Beispiellösungen für die Fachkräftesicherung geschaffen werden. Themen hierbei werden sein: Mitarbeiterbindung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie betriebliche Personalarbeit.

Gesucht werden Unternehmen, die bereit sind ihre Expertise einzubringen und von den Ergebnissen zu profitieren.

Kontakt: Frau Dr. Petra Gärtner, Arbeit und Leben Sachsen e.V., info@arbeitundleben.eu

Handwerkskammer zu Leipzig – Integration ermöglichen

Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen und Migrationshintergrund in Ausbildung und Arbeit zu bringen, ist Ziel des Projektes der HWK zu Leipzig. Hierfür werden die Jugendlichen in mehreren Phasen entsprechend ihrer Fähigkeiten individuell auf den beruflichen Alltag vorbereitet. Unterstützung bei der Praktikums- und späteren Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche wird gewährleistet.

Unternehmen, die gern Praktikanten aufnehmen und den Jugendlichen eine Chance geben möchten, wenden sich an:

Kontakt: Herrn Tino Hantschmann, Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer zu Leipzig, hantschmann.t@hwk-leipzig.de

VERANSTALTUNGSTIPP – Überblick verloren?

Dann kommen Sie zu unserem „Fachtag Fachkräfte“ am 30.11.2016 von 14:00-18:00 Uhr in die Unteroffizierschule des Heeres der Bundeswehr in Delitzsch.

Neben einem fachlichen Input von Prof. Dr. oec. Peter M. Wald (HTWK Leipzig, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalmanagement) zum Thema: Fachkräftegewinnung – Alles ganz neu oder doch wie gehabt – erhalten Sie einen ausführlichen Überblick über die hier vorgestellten Projekte. Sie erfahren, wie Sie sich in die Projekte einbinden und so langfristig Fachkräfte gewinnen können.

Senden Sie uns Ihren Teilnahmewunsch an:

Kontakt: Martina Pönicke, Landratsamt Nordsachsen, martina.poenicke@lra-nordsachsen.de

Fachkräfteallianz im Landkreis Leipzig

Die verpflichtenden Partner der Fachkräfteallianz Landkreis Leipzig sind

  • Landratsamt Landkreis Leipzig, Wirtschaftsförderung
  • Landratsamt Landkreis Leipzig, Kultusamt
  • die Agentur für Arbeit Oschatz,
  • das kommunale Jobcenter Landkreis Leipzig,
  • die Stadt Borna,
  • die Stadt Wurzen,
  • die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig,
  • die Handwerkskammer zu Leipzig,
  • der DGB,
  • die Bildungsagentur,
  • die Kreishandwerkerschaft und
  • die Invest Region Leipzig GmbH
  • Sächsischer Landesbauernverband e.V.

Das Handlungskonzept der Fachkräfteallianz Landkreis Leipzig kann auf der Seite des Landkreises Leipzig heruntergeladen werden.

Fachkräfteallianz in der kreisfreien Stadt Leipzig

In der regionalen Fachkräfteallianz arbeiten nach der in Anlage 4 des Handlungskonzeptes genannten Geschäftsordnung folgende Organisationen und Strukturen gemeinsam:

  • Stadt Leipzig
  • Agentur für Arbeit
  • Universität Leipzig
  • Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig
  • Handwerkskammer zu Leipzig
  • Industrie- und Handelskammer zu Leipzig
  • Jobcenter Leipzig
  • Sächsische Bildungsagentur
  • Arbeitskreis SchuleWirtschaft Leipzig
  • DGB Region Leipzig-Nordsachsen
  • Invest Region Leipzig GmbH (IRL)
  • Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Das Handlungskonzept der Fachkräfteallianz der kreisfreien Stadt Leipzig kann auf der Seite der IHK Leipzig heruntergeladen werden.

Fachkräfteallianz in Chemnitz

Die Fachkräfteallianz hat ein Handlungskonzept für die Stadt Chemnitz erarbeitet, welches die Grundlage für die Umsetzung von Fachkräfteprojekten darstellt. Hier finden Sie das Handlungskonzept zum Download.

Die Fachkräfteallianz Chemnitz ging im Mai 2016 aus dem Arbeitskreis Fachkräftesicherung hervor und umfasst folgende Partner bzw. Mitglieder:

  • Sächsische Bildungsagentur
  • DGB, Region Südwestsachsen
  • Agentur für Arbeit Chemnitz
  • Stadt Chemnitz
  • Jobcenter Chemnitz
  • IHK Chemnitz
  • TU Chemnitz
  • Handwerkskammer Chemnitz
  • BVMW Chemnitz
  • Industrieverein Chemnitz
  • CWE Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungs GmbH

Fachkräfteallianz in Meißen

Im Rahmen des Handlungskonzeptes der Fachkräfteallianz Meißen können sich Interessierte immer wieder mit eigenen Ideen zur Fachkräftesicherung bewerben, wenn es einen entsprechenden Aufruf zum Einreichen von Ideen gibt. Das Handlungskonzept der Fachkräfteallianz Meißen können Sie hier downloaden.

Die Fachkräfteallianz Meißen gründete sich im Juni 2016 in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk ‚Fachkräfte für die Region im Landkreis Meißen‘ und umfasst folgende Partner bzw. Mitglieder:

  • Landkreis Meißen
  • Wirtschaftsförderung Region Meißen GmbH
  • Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing Stadt Coswig
  • Wirtschaftsförderung Riesa
  • Sächsische Bildungsagentur
  • Agentur für Arbeit Riesa
  • IHK Dresden
  • Handwerkskammer Dresden
  • DGB Regionalstelle Dresden-Oberes Elbtal
  • Kreishandwerkerschaft Region Meißen
  • Ausländerbeauftragte Landratsamt Meißen

Fachkräfteallianz Sachsen beschließt langfristige Handlungsfelder

Die Fachkräfteallianz Sachsen hat heute wesentliche Eckpunkte der Fachkräftesicherung für Sachsen abgestimmt. „Diese Eckpunkte bilden die Arbeitsschwerpunkte des Gremiums in den kommenden Jahren“, so der Vorsitzende des Gremiums Stefan Brangs, Staatssekretär für Arbeit im Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

„Qualifizierte Fachkräfte sind das Rückgrat unserer sächsischen Wirtschaft und bestimmen maßgeblich den Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit“, so Brangs weiter.

Internationale Unternehmensberatungen wie die Boston Consulting GROUP prognostizieren bei gleichbleibendem Wirtschaftswachstum einen Rückgang des Arbeitskräfteangebotes bis zum Jahr 2030 von 320.000 Personen in Sachsen. Damit verbunden wäre ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von rund 20 Milliarden Euro. Eine Bestätigung dieses Trends zeigen auch Befragungen, beispielsweise der Landesarbeitsgemeinschaft der sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern. Immer öfter beklagen Unternehmen, freie Stellen nicht oder nur sehr langfristig mit geeigneten Bewerbern besetzen zu können.

Die im Herbst 2015 gegründete Fachkräfteallianz hat diese Tendenz erkannt. Damit der sächsischen Wirtschaft möglichst viele Menschen im erwerbsfähigen Alter, von 15 bis 65 Jahren, als qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen, wirken in der Fachkräfteallianz Sachsen alle relevanten Arbeitsmarktakteure, wie Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Kammern, Gewerkschaften, kommunalen Spitzenverbänden sowie die Staatsregierung.

Diese Zusammenarbeit ermöglicht einen breitgefächerten Ansatz. Hierbei werden vor allem folgende Arbeitsschwerpunkte gesetzt:

  1. Stärkung des Standortes Sachsens als attraktiver Ort zum Arbeiten, Leben und Lernen
  2. Schulische Bildung und duale (Berufs-)ausbildung
  3. Bessere Nutzung der vorhandenen Erwerbspersonenpotenziale
  4. systematische Personalentwicklung in Unternehmen
  5. Digitalisierung der Arbeitswelt

Brangs: „Getreu dem Motto: ‚Kein Talent darf uns in Sachsen verloren gehen‘, gehört es zum erklärten Ziel unserer Fachkräfteallianz, eine zukunftsfähige und nachhaltige Fachkräftesicherung und -gewinnung im Freistaat Sachsen zu schaffen. Diese soll vor allem junge Menschen, Menschen mit Behinderung, Frauen und Ältere sowie Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose noch stärker in Arbeit integrieren.

Dennoch werden diese Erwerbspersonenpotenziale nicht ausreichen, um den Arbeitskräfterückgang zu decken. Wir sind auf Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte und die Integration geflüchteter Menschen in Arbeit und Ausbildung angewiesen“, so Stefan Brangs weiter. Vor diesem Hintergrund warb er heute für den Beitritt zur gemeinsamen Erklärung „Die Chancen der Integration gemeinsam nutzen – Erklärung zur Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt im Freistaat Sachsen“. Diese Erklärung wird aktuell von der Vereinigung der sächsischen Wirtschaft e.V., dem Deutschen Gewerkschaftsbund – Bezirk Sachsen, den sächsischen Industrie- und Handelskammern, den sächsischen Handwerkskammern, der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, SILIKON SAXONY sowie dem Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration des sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz und dem sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr unterstützt.

„Um im Wettkampf um qualifizierte Fachkräfte noch besser konkurrieren zu können, bedarf es fairer, sicherer und gut bezahlter Arbeit ebenso, wie einer Kultur der Anerkennung und Wertschätzung geleisteter Arbeit“, so der Vorsitzende des Gremiums. Die Fachkräfteallianz unterstützt die Weiterentwicklung dieser Rahmenbedingungen, sowie die Schaffung einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf in Sachsen und Angebote der lebenslangen Qualifizierung und Weiterbildung. Darüber hinaus engagiert sie sich für den qualitativen Ausbau des Schulsystems, die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern an den Übergängen zwischen frühkindlicher Betreuung und Schule, Schule und Berufsbildung, Schule und Hochschule sowie eine bedarfsgerechtere Berufsorientierung und der Ausbau der Berufsberatung.

Hintergrund der Fachkräfteallianz

Aufgabe der Fachkräfteallianz und der Beiratsmitglieder ist es, im Kontext der zentralen Handlungsfelder der Fachkräftestrategie Sachsen zu mittel- und langfristigen Zielen zu beraten, landesweite und regionale Aktivitäten zu bündeln und weitere Maßnahmen anzuregen. Als begleitendes Gremium werden die 27 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, ausgewählten Verbänden, Vertretern der Kammern, Gewerkschaften und kommunalen Spitzenverbänden wertvolle Impulse geben. Die Mitglieder der Allianz tagen mindestens zweimal jährlich.

Das Angebot der familienfreund KG zur Fachkräftesicherung

Lebensfreundliche Unternehmen – der Workshop zur Fachkräftesicherung

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1 Kommentar zu “Fachkräfteallianz Sachsen konstituiert – Regionen folgen”

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