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Fachkräftemangel in der Logistik? Der Workshop hilft!

Fachkräftemangel in der Logistik (c) Sauerlaender / pixabay.de

Fachkräftemangel in der Logistik – Können Sie es auch nicht mehr hören? Im Grunde geht es uns ähnlich, aber leider müssen Betriebe lautstark auf manchmal sogar hausgemachte Probleme hinweisen. Und das lesen wir alle jeden Tag auf Nachrichtenportalen, den Fachzeitschriften und der Tagespresse.

Dabei ist es bei Beachtung einiger, weniger Hinweise doch relativ einfach den Mitbewerber aus der eigenen Branche auszustechen. Ja, Arbeitgeber buhlen um die selben Fachkräfte! Es herrscht auf dem Arbeitsmarkt ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb. Dabei hilft unter anderem auch eine attraktive Arbeitgebermarke.

Viele Branchen sind tatsächlich davon betroffen! Im Politik- und Wissenschaftsjargon heißt das: Engpassberufe. Und davon gibt es mittlerweile viele – laut IW Köln 96.

Logistiker stehen vor gewaltigen Herausforderungen

Zum Thema Fachkräftemangel hat die Bundesvereinigung Logistik e.V. 112 Mitglieder befragt. Die Aussagen der Befragten waren mehr als eindeutig: Ca. 90% der vereinigten Logistiker sehen den Mangel an Fachkräften als bemerkbare bis stark bemerkbare Bedrohung an. 2 Fragen schießen an dieser Stelle schnell durch den Kopf: „Sind die Logistiker zu leichtfertig mit der Bedrohung umgegangen?“ und „Welche Auswirkungen werden die Betriebe innerhalb des nächsten Jahrzehnts verspüren, wenn weiterhin keine bis kaum Logistikfachkräfte gewonnen werden können?“ Auf die zweite Frage hat die Befragung bereits die Antwort geliefert: 82% der Unternehmen der Logistikbranche sehen starke negative Folgen für den unternehmerischen Erfolg durch den Fachkräftemangel.

TUN und nicht das Kaninchen vor der Schlange bleiben

Ja, die Situation hat sich geändert und verschärft. Allein durch den Rückgang der Geburten, der Absolventenzahlen (Ausbildung und Studium) und der „neuen“ Sicht auf die Arbeit gibt es neue Herausforderungen, die von den Führungskräften und Inhabern der Logistikbetriebe gemeistert werden müssen. Es nützt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken und ähnlich wie beim Internet auf ein ‚Verschwinden‘ des Problemes zu warten.

Mit der Einstellung von Personal beauftragte Mitarbeiter großer und größerer Unternehmen freuen sich, wenn sie statt der früher 30 bis 40 Bewerbungen pro Stelle jetzt noch zwischen drei bis vier geeigneten Kandidaten wählen können. Kleine und mittlere Betriebe gehen immer öfter leer aus und suchen monatelang erfolglos.

Bei Bewerbermangel und Vollbeschäftigung hilft nur eines: Agieren, statt Reagieren.

Bei Bewerbermangel und Vollbeschäftigung hilft nur eines: Agieren, statt Reagieren. #Fachkräftemangel Klick um zu Tweeten

In einem ersten Schritt gilt es die Bedürfnisse der Interessenten zu ergründen und auf diese einzugehen. Externe Dienstleister bieten sich als Unterstützer genauso an wie Verbände, Kammern und die Wirtschaftsförderungen der Kommunen und Landkreise. Zur ehrlichen Selbstdarstellung auf der Karriereseite bzw. in der Stellenanzeige gehört unbedingt die Darstellung der neben dem (mindestens!) Orts- und branchenüblichen Entgelte gewährten Zusatzleistungen (Fringe Benefits). Durch diese lässt sich ein Mehrwert für den Bewerber kommunizieren, wenn sie sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der zukünftigen Fachkraft orientieren.

Personalmarketing folgt Produktmarketing

Bei der Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen verlassen sich erfolgreiche Unternehmen nicht auf den Zufall. Sie haben Strategien und investieren in das Produktmarketing. In Zeiten des Fachkräftemangels muss auch die wichtigste Ressource beworben werden und das ist der Mitarbeiter. Personalmarketing, vor allem das Externe, spielt für das Besetzen vakanter Stellen eine große Rolle. Die Arbeitgeberattraktivität hat eine herausgehobene Funktion. Doch was versteht man darunter? Und machen das nicht alle?

Nach den aktuellsten Umfragen sind 3 Dinge besonders wichtig, um Eindruck bei den potentiellen Mitarbeitern zu hinterlassen:

  • ausgewogenes Verhältnis von Erwerbs- und Privatleben
  • Angebote im Gesundheitsmanagement
  • flexible Arbeitszeiten

In vielen Berufen der Logistik ist es aber nicht einfach, diese Faktoren verlässlich zu organisieren und dann auch in den Stellenausschreibungen zu kommunizieren. Das Personalmarketing darf sich hier gern pfiffig mit den durch den Betriebsablauf bestimmten Fakten auseinandersetzen und mit einem Mehrwert für den Bewerber darstellen.

Kommunizieren Sie zum Beispiel die Verlässlichkeit des Dienstplanes. So lassen sich Termine im Freundes- und Familienkreis langfristig planen. Bei häuslicher Abwesenheit kann eine durch den Arbeitgeber organisierte Haushaltshilfe die Daheimgebliebenen unterstützen. Lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf und prüfen auch Möglichkeiten der Entgeltoptimierung, um Nutzen für den Beschäftigten zu erzielen.

Damit aber nicht genug. In Zeiten von Smartphones und sozialen Netzwerken will auch die Formulieren der Stellenausschreibung überdacht werden:

  • Wer nutzt das gebuchte Medium?
  • Ist der Nutzen für den Interessenten in den Vordergrund gerückt?
  • Halten die gemachten Aussagen zum Arbeitsplatz und der Tätigkeit auch einem Realitätscheck stand?

Die Anforderungen an den Bewerber spielen eine nachgeordnete Rolle. Dem Leser muss sofort klar werden, warum er, besser gleich als später, in dieses (tolle – warum?) Unternehmen wechseln muss.

Werkzeuge, auch digitale, können helfen

Jeden Tag machen sich neue Unternehmen auf und möchten mit innovativen Ansätzen den Prozess der Mitarbeitergewinnung unterstützen. Zeit für Tests und Geld für Fehlschläge sind aber nicht nur in der Logistik wenig bis gar nicht vorhanden. Es ist den Betrieben geholfen, das es Agenturen für Personalmarketing und Fachkräftesicherung gibt. Neben den Tools und Werkzeugen gibt es praktische Unterstützung bei der Umsetzung und auch strategische Beratung kann bei Bedarf genutzt werden.

Bitte nie wieder: „Nicht geschimpft ist genug gelobt“

Anerkennung ist für bestehende Mitarbeiter die wichtige Grundlage für das Bleiben. Sie übernimmt eine zentrale Rolle bei der Mitarbeiterbindung. Gepaart mit einer positiven Arbeitgebermarke bildet sie den Grundstock für Empfehlungen an Bekannte und Verwandte der engagierten Fachkräfte. Bewusste Kommunikation ist für eine erfolgreiche Personal- und Unternehmensführung nicht mehr wegzudenken.

Workshopangebot im Rahmen der Fachkräfteallianz Landkreis Meißen

Gerade im Tagesgeschäft der kleinen und kleinsten Arbeitgeber ist es nicht einfach sich mit all diesen Fragen wider den Fachkräftemangel auseinanderzusetzen. Die Fachkräfteallianz des Landkreis Meißen hat dies erkannt und mit Unterstützung des Freistaates Sachsen die familienfreund KG beauftragt in Praxisworkshops aktuelles Wissen komprimiert weiterzugeben.

Die familienfreund KG ist als externer Fachkräftesicherer seit über 10 Jahren in Deutschland aktiv unterwegs. Nicht nur im Logistikbereich finden sich zahlreiche Kunden, die den Weg von einer schwierigen Kandidatensuche zu einer positiven Arbeitgebermarke gegangen sind.

Anmeldung

Hiermit melde ich mich zum kostenfreien Workshop "Lebensfreundliche Unternehmen - Mehr als anwendbare Instrumente der Fachkräftesicherung" im Rahmen der Fachkräfteallianz Landkreis Meißen an.

Wählen Sie Ort und Datum (Pflichtfeld)
27.09.2017, 16:30-19:30, Coswig25.09.2017, 16:30-19:30, Meißen20.09.2017, 16:30-19:30, Nossen18.09.2017, 16:30-19:30, Großenhain13.09.2017, 16:30-19:30, Riesa

Später erhalten Sie eine Mail mit dem Veranstaltungsort und weiteren Informationen zu Ihrer Teilnahme.

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