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familienkolumne: work-life-balance und vorsorge

Markus Frey (c) stressfrey.de

Ich, Markus Frey (Stress-Coach aus Köln), muss schon zugeben, auch wenn schon eine gewisse Gewöhnung eingezogen ist, so wundere ich mich doch immer wieder. Da gibt es nicht wenige Leute, die sich Work-Life-Balance ganz dick auf die Fahne geschrieben haben und vom Arbeitgeber alle möglichen Unterstützungen für eben diese Work-Life-Balance einfordern.

Häufig berechtigte, manchmal auch etwas überzogene Forderungen. Nicht selten sind es aber genau dieselben Leute, die mit ihrem Körper umgehen, dass jeder Gebrauchtwagenhändler in den Knast wandern würde, wenn er auf dieselbe Weise seine Autos behandelt. Die Lunge wird täglich geteert, die Außenwand und auch die Gefäße ordentlich mit Fett gepflastert, das Hirn mit allerlei nutzlosem Informationsmüll gefüllt und… an der schlechten Gesundheit ist wahlweise natürlich der Chef, der Arzt und wenn es gar nicht mehr anders geht der Gesundheitsminister verantwortlich.

Doch es hilft nichts. Der Erstverantwortliche für die eigene Gesundheit ist immer noch jeder ganz persönlich. Und wer diese Verantwortung wahrnimmt, hat den allergrößten Teil für eine gute Work-Life-Balance schon getan, auch wenn Arbeits- und Lebensumstände nicht immer ideal sind und die Work-Life-Balance nicht unbedingt unterstützen.

Ein Beispiel ist die Vorsorge. Die Krankenkassen geben da zwar immer noch recht wenig für die Prävention aus, auch wenn sie sich dafür manchmal gewaltig auf die Schulter klopfen. Aber selbst das wenige, das sie anbieten, wird nur von einer eher kleinen Minderheit abgerufen. Schließen Sie sich dieser Minderheit an und wenn es „nur“ der allgemeine Gesundheitscheck ist, der von den gesetzlichen Krankenkassen ab einem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre übernommen wird. Wenn Sie dann noch entsprechende Konsequenzen aus dem ziehen, was Sie bei diesem Gesundheitscheck erfahren, dann macht Ihre Work-Life-Balance einen Sprung nach vorne, der bei kaum einem anderen Einzelschritt erreicht werden kann…!

In diesem Sinne
Markus Frey

P.S. Nur für Männer

Lassen Sie uns wenigstens an diesem einen Punkt von den Frauen lernen…;-) Diese gehen schon zu 60% zur Vorsorge. Wir erst zu 18%. Helfen Sie mit, dass wir hier ein bisschen aufholen…


Über den Autor, der diesen Artikel für die xing Gruppe Work-Life-Balance geschrieben hat:

  • geboren 1962
  • verheiratet, zwei Kinder
  • Diplom-Sozialpädagoge
  • Zusatzstudium “Social Manager”
  • Autor: “Mit Stress zur Spitzenleistung” (Hörbuch, Aufsteiger-Verlag)
  • Lizenzierter DISG-Trainer (Persönlichkeitsprofil)
  • Langj. Beratungstätigkeit als Mentor von Spitzensportlern https://forumwerteorientierung.de/
  • Langj. Erfahrung in Aufbau und Führung von Teams in der Jugendarbeit
  • Forschungsprojekt zur Untersuchung der Entwicklung der Persönlichkeit von Spitzensportlern (Promotionsvorhaben bei Prof. Dr. E. Meinberg, Deutsche Sporthochschule Köln
  • Mitglied im Forum Werteorientierung in der Weiterbildung e.V.

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