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flexi II bringt rechtssicherheit für flexible arbeitszeitregelungen

Achtung Baustelle (c) Michael Hirschka / Pixelio.de

das am 13.8.2008 vom bundeskabinett beschlossene gesetz zur verbesserung der rahmenbedingungen für die absicherung flexibler arbeitszeitregelungen (flexi II) bringt flexibilität und sicherheit auf dem arbeitsmarkt. für viele arbeitnehmer sind flexible arbeitszeitregelungen unverzichtbar und auch der großteil der arbeitgeber hat den vorteil der unterschiedlichsten arbeitszeitmodelle erkannt. seit 1998 haben sich neben den traditionellen überstunden- und gleitzeitkonten modelle durchgesetzt, bei denen angesparte arbeitszeit oder angespartes arbeitsentgelt für längerfristige freistellungen von der arbeit verwendet werden können.

der gesetzentwurf macht diese langzeitkonten noch attraktiver. schon jetzt lassen sich immer mehr beschäftigte angespartes arbeitsengelt in längeren freistellungsphasen auszahlen. flexi II beseitigt die bislang mit den langzeitkonten einhergehenden rechtsunsicherheiten und soll zu einer weiteren verbreitung von langzeitkonten und damit verbundenen freistellungsphasen führen. eine weitere verbesserung betrifft den insolvenzschutz von wertguthaben und die einführung einer begrenzten mitnahmemöglichkeit von langzeitkonten, wenn arbeitnehmer ihren arbeitsplatz wechseln. mit den langzeitkonten können beschäftigte beispielsweise qualifizierung und weiterbildung, kinderbetreuung und pflege oder den übergang in die altersrente organisieren. ihr arbeitnehmer kann so die bei ihnen beantragte pflegezeit finanziell mit dem wertguthaben überbrücken, da sein lohn oder gehalt in dieser zeit meist entfällt. mit dem gesetz zur verbesserung der rahmenbedingungen für die absicherung flexibler arbeitszeitregelungen setzt die bundesregierung eine vereinbarung aus dem koalitionsvertrag von 2005 um.

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