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perspektive wiedereinstieg: frauen zurück in den beruf

Businessfrau (c) JörgBrinckheger / pixelio.de

am 1. februar 2009 startet im rahmen des aktionsprogramms „perspektive wiedereinstieg“ das esf-modellprogramm des bundesministeriums für familie, senioren, frauen und jugend, mit welchem träger bei der reintegration von frauen in das erwerbsleben unterstützt werden sollen. nach einer familienbedingten erwerbsunterbrechung haben es frauen schwer, wieder in den beruf zurückzukehren. mit dem programm werden träger gefördert, die  diesen frauen den weg ebnen, sie auf ihrem weg zurück ins berufsleben begleiten, indem sie deren ressourcen erfassen, gezielt nutzen und sie so stärken.

zur zielgruppe zählen frauen, die aufgrund von kinderbetreuung oder der pflege eines angehörigen mindestens drei jahre aus dem beruf ausgeschieden sind, während dieser zeit keinen kontakt zu ihrem arbeitsumfeld gepflegt haben und nun wieder erwerbstätig sein wollen. andererseits bezieht sich das modellprogramm auch auf frauen, die sich nach ihrer beruflichen auszeit mit dem gedanken einer selbständigkeit tragen. gefragt sind neue konzepte für frauen und ihre partner für die phase des wiedereinstiegs in den beruf. in besonderer weise sind hier bildungseinrichtungen und potentielle arbeitgeber angesprochen.

insgesamt stehen bis 2011 für das esf-programm 14 millionen euro zur verfügung. der eigenanteil der antragsteller zur kofinanzierung kann grundsätzlich auch durch andere nationale (private oder öffentliche) mittel erbracht werden. zu diesem zweck hat das ministerium eine kooperationsvereinbarung mit der bundesagentur für arbeit getroffen. angepasst an die unterschiedlichen regionalen standortbedingungen soll das projekt an sechs bis 10 standorten mit ausgewählten trägern und unterschiedlichen modellen umgesetzt werden. dabei werden regionen bevorzugt, welche bereits über strukturen bezüglich des wiedereinstiegs verfügen bzw. einen bedarf an arbeitskräften haben. die projekte müssen vorbildfunktion haben und auf andere standorte übertragbar sein. interessierte träger können noch bis zum 31. oktober einen förderantrag einreichen. mehr zum aktionsprogramm „perspektive wiedereienstieg“ erfahren sie hier.

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