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gefährliche trendsportarten machen spaß

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slacklining im park, kitesurfen auf dem wasser, freeclimbing im gebirge oder in der kletterhalle: sogenannte trendsportarten üben auf immer mehr bundesbürger ihre faszination aus. immerhin 44 prozent der deutschen könnten sich zumindest vorstellen, eine dieser angesagten sportarten einmal auszuprobieren. das ergab eine aktuelle tns-emnid-umfrage im auftrag der ergo direkt versicherungen. ganz oben auf der hitliste steht das kitesurfen – 28 prozent der befragten würden unter umständen einmal mit einem lenkdrachen segeln. parkour wiederum übt auf 21 prozent einen gewissen reiz aus. bei dieser jungen sportart nimmt der teilnehmer – der sogenannte traceur – unter überwindung sämtlicher hindernisse den kürzesten oder effizientesten weg von a zum selbst gewählten ziel b. freeclimbing ist als sport schon etwas älter, klettern würden unter umständen immerhin 18 prozent der bundesbürger.

trendsportarten: umfassender schutz

(mpt100). trendsportarten sind allerdings häufig nicht ungefährlich. öfter noch als bei anderen freizeitsportaktivitäten kommt es hier zu unfällen und verletzungen. im schlimmsten fall behalten die betroffenen danach schwere schäden zurück oder kommen sogar in finanzielle not, weil sie ihren beruf nicht mehr ausüben können. viele freizeitsportler sind über einen verein unfallversichert. dr. susanne punsmann, rechtsanwältin und fachanwältin für versicherungsrecht aus düsseldorf, weist allerdings darauf hin, dass ein solcher schutz im regelfall nicht so umfangreich sei wie eine private absicherung: „häufig fällt die invaliditätsleistung zu gering aus oder es wird nur ab einem bestimmten invaliditätsgrad eine leistung ausbezahlt.“ andreas strobel von den ergo direkt versicherungen erläutert, worauf es beim abschluss einer zusätzlichen privaten unfallversicherung ankommt: „sie sollte eine ausreichende finanzielle absicherung bieten, um durch einen unfall bedingte einkommensverluste aufzufangen und einen zusätzlichen kapitalbedarf zu decken, etwa für umbauten.“ strobel betont, dass eine finanzielle leistung aus der privaten unfallversicherung schon bei sehr niedrigen invaliditätsgraden gezahlt werde, und zwar im allgemeinen unabhängig davon, ob der beruf noch ausgeübt werden könne.

berufsunfähigkeitsversicherung als ergänzung

die alternative oder ergänzung zur unfallversicherung ist eine berufsunfähigkeitsversicherung. wer etwa aufgrund eines schweren unfalls beim freizeitsport seinen beruf nicht mehr ausüben kann, erhält durch abschluss einer solchen police eine monatliche rente. andreas strobel rät dazu, diese police möglichst schon in jungen jahren abzuschließen: „zum einen steigen die beiträge bei einem höheren eintrittsalter an und es besteht zudem die gefahr, dass zu einem späteren lebensalter mögliche erkrankungen hinzukommen.“ diese seien dann oft nur zu erschwerten bedingungen versicherbar, im schlimmsten fall könne kein versicherungsschutz mehr angeboten werden.

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