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in sachsen ist jeder vierte chef ist eine frau

Arbeiterin (c) Hubert Van Roy / pixelio.de

laut einer umfrage des statistischen landesamtes kamenz ist nicht mal jeder vierte chef ist eine frau in sachsen. nur 22 % aller manager-, leitungs- und führungstätigkeiten werden von frauen ausgeübt. in sachsen sind die traditionellen rollenbilder noch fest verankert. obwohl sie für so manches unternehmen eine bereicherung darstellen würden, werden sie eher als risiko und als nicht durchsetzungsfähig angesehen.

der chef ist eine frau bei 44% im öff. Dienst

auch im öffentlichen dienst sind frauen noch immer unterrepräsentiert. zwar sind 61 % der beamten und angestellten des freistaates weiblich, allerdings haben nur 44 % einen chefposten inne. „viele unternehmer haben noch scheuklappen, was die einstellung von frauen angeht und sehen eher den aufwand, einen betriebskindergarten oder eine frauentoilette einrichten zu müssen“, so grünen-fraktionschefin antje hermenau. dabei lassen sie deren fähigkeiten komplett ausser acht, denn viele frauen „können besser fremdsprachen lernen als männer und kommen besser mit anderen kulturen aus.“

noch ein paar zahlen, welche die unterschiedliche verteilung der chefposten verdeutlichen.  sind 62 % der sächsischen schulleiter frauen, so sind aber nur 16 % professoren. 43 % der richter sind weiblich, aber nur 8 % sind gerichtspräsidenten. bei der polizei üben lediglich 8 % eine leitungsfunktion aus, wohingegen in krankenhäusern fast ein drittel der chef- und oberärzte weiblich sind.

nach den worten von sozialministerin helma orosz (cdu) zählen die heutigen frauen zu den am besten ausgebildedsten aller zeiten. „der fachkräftemangel wird ohne den einstieg von frauen in noch männerdominierte berufszweige nicht aufzuhalten sein“, so die ministerin.

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