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Krank durch Tonerstaub? 8 einfache Tipps

Utensilien Schreibtisch (c) erbs55 / pixabay.de

Brennende Augen oder gelegentlicher Husten am Arbeitsplatz. Der Schuldige ist schnell gefunden. Tonerstaub aus Büromaschinen mit Lasertechnologie soll sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Allerdings, so das Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR), gibt es dafür noch keine gesicherten Erkenntnisse. Im Folgenden geben wir Ihnen Tipps an die Hand, wie Sie es vermeiden können, krank durch Tonerstaub zu werden.

Ob beobachtbare Reizungen, wie Schleimhautbeschwerden, Bindehautreizungen, Reizungen des Atemtraktes und der Rachenschleimhaut, auf die Emissionen von Büromaschinen zurückzuführen sind, muss noch weiter untersucht werden. Um eventuelle Zusammenhänge von Erkrankungen und Emission von Feinstaubpartikeln beim Drucken und Kopieren abzuklären, hatte das BFR 2005 eine Pilotstudie in Auftrag gegeben. Für die Studie wurden 63 willkürlich ausgewählte Büroräume ausgesucht. Untersucht wurde, welche Emissionen der Luft beigemengt waren und welche Auswirkungen diese auf den Gesundheitszustand der Büroangestellten hatten.

Das Ergebnis der Untersuchungen zeigte, dass die gesundheitlichen Beschwerden der beobachteten Personen unspezifisch und keinesfalls schwerwiegend waren. Um den Einfluss der Emissionen genauer abklären zu können, empfiehlt das BFR eine epidemiologische Studie. Eine signifikante Aussage sei allerdings auch hier nur zu erwarten, wenn an der Studie mehrere Millionen Probanden teilnehmen würden.

Bereits seit 15 Jahren wird weltweit zu diesem Thema geforscht. So besagen ältere Untersuchungen aus Japan, dass der direkte Kontakt mit Tonern die Erbsubstanz beschädigt und das Krebsrisiko steigen lässt. Ob auch der Tonerstaub diese Wirkung hat, konnte nicht nachgewiesen werden.

Unabhängig davon rät das Bundesinstitut für Risikobewertung, nur Geräte mit dem blauen Engel einzusetzen. Geräte mit diesem Umweltkennzeichen müssen Mindeststandards im Hinblick auf die Emission von Feinstaubpartikeln einhalten. Bei der Neuanschaffung von Druckern, Kopierern und Druckertonern für die öffentliche Verwaltung wird z.B. in Österreich bei der Bestbieterermittlung auch die Feinstaubemission bewertet bzw. ein entsprechende internationales Umweltgütesiegel verlangt. In Schweden wiederum müssen Laserdrucker in separaten Räumen mit eigener Lüftung untergebracht werden. Feinstaubfilter an den Lüftungsschlitzen der Geräte sind dagegen in den Niederlanden Pflicht.

8 Tipps zum sicheren Umgang mit Tonern

  • regelmäßige Reinigung und Wartung der Geräte
  • kompletter Wechsel der Tonerkartusche
  • umsichtiger Umgang mit den Kartuschen
  • verschüttetes Tonerpulver umgehend mit feuchtem Tuch entfernen
  • für ausreichende Belüftung sorgen
  • beim Kauf auf das Umweltsiegel achten
  • Abluftöffnungen nicht auf Mitarbeitr richten
  • Papierstaus vorsichtig beheben, um nicht unnötig „Staub“ aufzuwirbeln

Weitere Informationen finden Sie in den Empfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

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