Facebook Zaehlpixel
0341-355408-12 info@familienfreund.de

länger und mehr arbeiten – wer will das schon.

umfrage (c) derarteru / pixelio.de

laut einer umfrage des statistischen bundesamtes wünschten sich 2009 über 8 millionen menschen im alter zwischen 15 und 74 jahren mehr arbeit. diese studie entstand auf basis von ergebnissen der arbeitskräfteerhebung.

die zahl von 8,6 million setzt sich zusammen aus 4,2 millionen unterbeschäftigten, 3,2 erwerbslosen sowie 1,2 millionen in stiller reserve. unterbeschäftigte sind erwerbstätige, die den wunsch nach mehr arbeit haben und erklärten, für mehr arbeit auch zur verfügung zu stehen. erwerbslose sind personen, die keiner bezahlten arbeit nachgehen – aber im letzten monat aktiv nach einer beschäftigung gesucht haben und eine kurzfristig in aussicht stehende arbeit, das heißt in ca. vierzehn tagen, beginnen können. die sogenannte stille reserve besteht aus personen, welche ebenfalls arbeitssuchend sind jedoch nicht für eine arbeitsaufnahme innerhalb von 14 tagen verfügbar sind.

außerdem wurde bekannt, dass jeder dritte bundesbürger über das rentenalter hinaus berufstätig sein möchte. rund vier von zehn männern möchten in der rente berufstätig bleiben. bei den frauen befürworten immerhin noch 27 prozent eine tätigkeit während der rente. 95 prozent aller befragten wollen in der rente finanziell unabhängig sein und den alltag nach ihren wünschen gestalten können.

fast drei viertel der männer die in rente kommen, erwarten für sich einen geringeren lebensstandard während der rente als den, den die heutigen rentner haben. zwei drittel der befragten frauen sind ebenfalls dieser meinung. körperliche gebrechen, pflege und pflegebefürftigkeit sind im hohen alter fast nicht vermeiden. sehr viele der befragten personen erwarten, zukünftig selbst pflegebedürftig zu werden.

die bundesbürger gehen heute mit den themen alter, pflege und pflegebefürftigkeit viel bewusster um als noch vor einigen jahren. alter, pflege und pflegebedürftigkeit in der rente sind keine tabuthemen mehr. sie möchten ihr leben im rentenalter selbst bei schwerer krankheit, drohender pflege und einsetzender pflegebefürftigkeit selbstständig gestalten. außerdem wollen sie die verantwortung für die eigene pflege übernehmen und diese nicht auf ihre verwandten abwälzen. die  pflege(bedürftigkeit) schafft wiederum zahlreiche arbeitsplätze im gesundheitswesen.

wie steht es denn mit ihren mitarbeitern? wissen sie als arbeitgeber, wer pflegt oder wer vorsorgt? unterstützen sie mitarbeiter in diesem bereich? haben ihre mitarbeiter fragen? gern unterstützen wir sie – stellen ihnen fragebögen zur verfügung, bereiten mitarbeiterbefragungen vor und stehen ihnen mit dem familienservice von 0 bis 99plus für alle fragen ihres teams zur verfügung.

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.