Facebook Zaehlpixel
0341-355408-12 info@familienfreund.de

lernkultur in deutschen unternehmen ist mangelhaft

Lesebrille beim Studium auf dem Fachbuch (c) Hans / pixabay.de

wie sieht es in ihrem unternehmen mit der lernkultur aus? lernen ihre manager und führungskräfte das, was sie im arbeitsalltag anwenden und benötigen? in einer umfrage unter 360 deutschen managern gaben 67 % an, dass in ihrem unternehmen dem thema lernen und weiterbildung zu wenig aufmerksamkeit gewidmet wird.

insgesamt ein wenig zufriedenstellendes ergebnis. gut noten entgegen erhalten die vorgesetzten. 288 der befragten manager fühlen sich von ihren vorgesetzten bei der fortbildung gut oder sogar sehr gut unterstützt. allerdings müssen 58 % der befragten selbst initiative an den tag legen. 201 manager gaben an, dass sie ihre weiterbildung selbst planen und vorschlagen, dann aber gute unterstützung seitens der vorgesetzten bekommen. ca. 25 % erhalten ein „rundum-sorglos-paket“ und geben an, von ihren direkten vorgesetzten sehr gut in bezug auf weiterbildungsmassnahmen unterstützt zu werden.

das haupthindernis für weiterbildung ist der zeitfaktor. 38,6 % haben „zu wenig zeit“. lediglich 26 % der manager würden zugunsten der weiterbildung freizeit opfern und beispielsweise ein wochenendseminar besuchen. selbst geld investieren würden 13 % der befragten.

laut daniel f. pinnow, geschäftsführer der akademie für führungskräfte wird lernen in deutschland immer noch zu sehr als ‚mängelbehebung‘ verstanden. und wer gibt schon gern zu, trainingsbedarf zu haben. „es wird zeit, dass lernkompetenz als schlüsselkompetenz guter führungskräfte verstanden wird“ so pinnow.

weitere Informationen zum Thema: bundesmittel für weiterbildung nur spärlich nachgefragt

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.