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Lob und Anerkennung als Motivationsinstrument

Mann im Anzug am Tisch (c) M. Fröhlich / pixelio.de

Sie als Führungskräfte wissen schon längst, dass Mitarbeitermotivation entscheidend zum Geschäftserfolg beiträgt. Aber wissen Sie auch, wie Sie richtig loben, um noch mehr Einsatzbereitschaft und noch bessere Leistungen von ihren Angestellten zu erhalten?

Im Arbeitsalltag haben sich Mitarbeiter oftmals mit einem Standarddank abzufinden. Aber Anerkennung entfaltet nur dann ihre motivierende Wirkung, wenn sie die persönliche Wertschätzung des Vorgesetzten ausdrückt. Ihr Mitarbeiter muss merken, dass ihre Anerkennung von Herzen kommt. Durch gezielte Mitarbeitermotivation gelingt es Ihnen, ihre Mitarbeiter stärker an Ihr Unternehmen zu binden. Denn Ihre Mitarbeiter sind Ihr wertvollstes Anlagevermögen.

Ganz wichtig: Loben Sie nur, wenn es wirklich gerechtgertigt ist. Zu häufiges Lob wirkt schnell übertrieben und nicht echt. Es kann passieren, dass ihre Mitarbeiter das Lob dann als normal hinnehmen und wirkliches Lob gar nicht mehr anerkennen. Die Anerkennung muss sachbezogen sein, loben Sie nur konkrete Leistungen und erläutern Sie ihr Lob. Daran merkt ihr Mitarbeiter, dass Sie sich wirklich mit seiner Arbeit auseinandergesetzt haben. Um Neideffekte unter den Kollegen zu vermeiden, sollten sie ihre Wertschätzung nur unter 4 Augen aussprechen. Wenn neben Lob auch Kritik nötig ist, sollte dies immer zeitlich voneinander getrennt erfolgen. Sonst kann schnell der Eindruck einer Zuckerbrot-und-Peitsche-Taktik entstehen.

Studie: Lob als Motivationsinstrument

Die Mercer-Studie über die Haltung und Wahrnehmung von Mitarbeitern legt wertvolle Einblicke in die wachsende Herausforderung an Mitarbeitermotivation offen. Mercer zählt zu den führenden globalen Anbietern von Dienstleistungen in den Bereichen Consulting, Outsourcing und Investments. Die weltweite Arbeitplatzanalyse macht klar, dass die für die Mitarbeitermotivation entscheidenden Faktoren nicht nur von Land zu Land, sondern auch von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Dabei spielen spezifische Faktoren wie Gehalt, betriebliche Nebenleistung und eine Ausgeglichenheit von Beruflichem und Privatem eine große Rolle, damit Work-Life-Balance nicht plötzlich negativ wahrgenommen wird.

„In der anspruchsvollen globalen Wirtschaftswelt von heute wünschen sich die Arbeitgeber nicht nur zufriedene, sondern engagierte Mitarbeiter, die sich für ihre Arbeit und den Erfolg ihres Unternehmens einsetzen“, erklärte Dr. Patrick Gilbert, einer der führenden Forschungsexperten für Personalfragen bei Mercer. „Engagierte Mitarbeiter sind jene, die ein ernsthaftes Interesse am Erfolg ihres Arbeitgebers verfolgen und deren Leistungsniveau die offiziellen Anforderungen ihres Tätigkeitsprofils überschreitet. Diese Mitarbeiter erbringen freiwillig Leistungen, die dem geschäftlichen Ergebnis zuträglich sind und die Basis für Wettbewerbsvorteile schaffen.“

Extraleistungen statt Lohnerhöhungen

Haben Sie sich schon einmal überlegt, ihren Mitarbeitern anstelle einer Gehaltserhöhung die erbrachte Leistung mit diversen Extras zu vergüten? Von diesem Motivationsinstrument haben nicht nur Sie als Arbeitgeber etwas. Beim Blick auf die Gehaltsabrechnung nach der Gehaltserhöhung hat schon so mancher Arbeitnehmer geschluckt. Denn was Brutto noch wie ein rundes Sümmchen in den Ohren klang, sieht jetzt Netto mehr als mager aus. Die Liste der möglichen Gehaltsextras ist lang. Sie reicht vom Jobticket über Essensgutscheine, Benzingutscheine oder Beiträge fürs Fitnessstudio bis hin zu den Kinderbetreuungskosten. Und für Sie springt auch etwas dabei heraus. Neben der Absenkung der Arbeitgeberbeiträge freuen sich ihre Mitarbeitenden über den Bonus, sind zusätzlich motiviert und das Finanzamt geht dabei sogar häufig leer aus. Sie möchten weitere Informationen zur materiellen oder ideellen Motivation ihrer Mitarbeiter? Schreiben Sie uns.

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2 Kommentare zu “Lob und Anerkennung als Motivationsinstrument”

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