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Love it, change it or leave it! Oder warum fröhliche Mitarbeiter ein Gewinn sind

Abgemacht? Handschlag drauf. (c) ulischu / pixabay.de

Dienst nach Vorschrift war schon mehrfach Thema auf diesem Informationsportal rund um Work-Life-Balance. Negative Folgen für den Mitarbeiter, das Team und letztendlich auch das Unternehmen sind immer die Konsequenz. Eine Studie des Beratungsunternehmens Gallup wies eine jährliche Steigerung der Arbeitsmuffel nach. In einer anderen Untersuchung kamen pro 1.000 Mitarbeiter knapp eine halbe Million Euro Mehrkosten zu Stande.

Gehen sie das Thema aber richtig an, können sie diesen negativen Effekt nicht nur aufhalten, sondern sogar in Gewinn umkehren.

Mitarbeiter ein Gewinn?

Vielfältig sind die Ursachen für Frustration und Demotivation. Dies ist allerdings keine neue Erkenntnis. Und Schuld ist nicht selten die Struktur des Unternehmens – die wirklich Innere und eigentlich am besten Beeinflussbare. Der Wohlfühlgrad ist von vielem abhängig. Neben Eigenverantwortung und Weiterbildungsmöglichkeiten zählen auch Demokratieverständnis des Unternehmens und erhaltenes Feedback zu den bestimmenden Parametern. 12 Punkte wie die interne Struktur inkl. Führung gestaltet sein muss wurden in einer vor 3 Jahren veröffentlichten Studie ausgemacht.

1. Weiß ich, welche Erwartungen an meine Arbeit gestellt werden? Das ist die berühmte Sinnfrage, der wir uns bei unserem täglichen Tun stellen. Es ist sehr einfach, sich bei der Gestaltung der Arbeitsabläufe, der Schnittstellen und Mitwirkungsmöglichkeiten, diese Frage immer wieder ins Bewusstsein zu rufen. Unser gesamtes Tun muss zwingend einem Ziel untergeordnet sein.

2. Sind die nötigen Materialien vorhanden, damit ich meine Arbeit optimal ausführen kann? Und das meint nicht nur das funktionierende Werkzeug an der Werkbank, sondern auch den Internetzugang, der ein zügiges Recherchieren ermöglicht oder der Bürostuhl, der mich nicht nur sicher, sondern auch angenehm sitzen lässt. Ebenso wichtig ist es, das fehlende Kompetenzen behoben und Berechtigungen geschaffen werden. Alles, was beim optimalen Erledigen der Aufgaben behindert, muss aus dem Weg geräumt werden – allein oder im Team.

3. Darf ich bei meiner Arbeit das tun, was ich am Besten kann? Frust entsteht durch Misserfolge. So muss also die Arbeit so strukturiert sein, das es immer wieder Erfolge gibt. Insbesondere durch das Ausleben der eigenen Stärken erhalten Mitarbeiter ein zufriedenes Gefühl. Stimmen dann noch Teamzusammensetzung und -zusammenspiel steht einer erfolgreichen und zufriedenen Erledigung der nächsten Aufgaben nichts mehr im Weg. Gleichzeitig können intelligent gemischte Gruppen ganz neue Potentiale freisetzen. Eventuell schreibt ja ihr Buchhalter in seiner Freizeit tolle Geschichten und könnte mal einen Beitrag für das Kundenmagazin verfassen?

Morgen lesen sie die Fortsetzung.

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2 Kommentare zu “Love it, change it or leave it! Oder warum fröhliche Mitarbeiter ein Gewinn sind”

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