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Vereinbarkeit von Beruf und Familie | Beispiele von Unternehmen (c) demografienetzwerk-frm.de

Dieser Beitrag ist Teil 3 von 24 der Serie Demografienetzwerk Frankfurt Rhein Main

„Unternehmenserfolg wird es in Zukunft ohne ein Engagement der Unternehmen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht mehr geben“, soviel steht für Dr. Rüdiger Koch, Betriebsratsvorsitzender der Merz Pharma GmbH & Co. KGaA und Ansprechpartner für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, fest. Die Merz Pharma GmbH & Co. KGaA ist daher bei diesem Thema auch heute schon breit aufgestellt.

Ferien- und Notfallbetreuung mittels Netzwerken

So kooperiert das Unternehmen beispielsweise mit dem Hessischen Rundfunk, um eine gute Ferien- und Notfallbetreuung der Mitarbeiterkinder zu sichern. Einen wichtigen Baustein bilden zudem vielfältige Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Viele der Ideen, wie man das Thema Vereinbarkeit im Unternehmen anpacken kann, kamen durch den Austausch in verschiedenen Netzwerken zustande. Kürzlich wurde bei Merz eine eigene Krabbelstube für die Kinder von Beschäftigten eingerichtet. Über die möglichen Fördermittel hierfür tauschte sich Koch unter anderem in seinen Treffen mit Netzwerkpartnern aus.

2002 hat sich die Merz Pharma GmbH & Co. KGaA zum ersten Mal durch das Qualitätssiegel familienbewusster Personalpolitik „audit berufundfamilie“ zertifizieren lassen und seither eine fortlaufende Re-Auditierung vorgenommen. Dies war gleichzeitig der erste Schritt in ein Netzwerk zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Merz Pharma GmbH & Co. KGaA engagiert sich mittlerweile in verschiedenen Netzwerken, die sowohl regional als auch deutschlandweit aufgestellt sind. So bringt sich Koch beispielsweise im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“, in der Sozialpartnerschaft der Tarifpartner, die sich aus Unternehmen der Pharmabranche zusammensetzt, sowie in IHK-Netzwerken ein. Das Mitwirken in Netzwerken ist eine sehr wichtige Möglichkeit für die Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, um das Unternehmen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie voran zu bringen.

„Es lohnt sich für alle Beteiligten in Netzwerken mitzumachen“, betont Koch. „Durch den Austausch mit Unternehmen, der Politik und anderen Institutionen erfahren wir, was andere Betriebe machen, wie gut wir selbst aufgestellt sind und wie sich noch offene Baustellen im Betrieb angehen lassen“, so Koch weiter. Das Engagement in Netzwerken wirke zudem als Multiplikator für ein positives Unternehmensimage. Gerade zur Mitarbeiterbindung und -rekrutierung sei dies ein wichtiges Instrument.

Gute Maßnahmen für eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie seien für viele Fachkräfte ausschlaggebend bei der Stellensuche. Ist ein Unternehmen hier gut aufgestellt, kann es sich im Wettbewerb um geeignete Mitarbeitende positiv von anderen Unternehmen abheben. Zudem bekommt ein Unternehmen durch den Austausch mit anderen neue Anregungen. „Man muss das Rad nicht immer neu erfinden“, erklärt Koch. Oft hilft der Erfahrungsaustausch, um Lösungen zu finden oder von Fördermöglichkeiten und anderen Hilfestellungen zu erfahren.

Auf diese Weise entstehen häufig erfolgreiche Kooperationsprojekte. Unternehmen müssen dann die Kosten für eine Maßnahme zur Vereinbarkeit nicht alleine tragen, sondern können im Verbund zusammenarbeiten. So ist die Merz Pharma GmbH & Co. KGaA auch beim Lokalen Bündnis für Familien in Frankfurt aktiv. Daraus resultierte ein Zusammenschluss von inzwischen zehn Unternehmen in der Region, die seit vier Jahren gemeinsam im Rahmen des „Bündnis“ ihren Beschäftigten ein Kompetenztraining für pflegende Angehörige anbieten. „Diese erfolgreiche Kooperation ist ein gutes Beispiel, wie viel man gemeinsam erreichen kann und wie wichtig ein Engagement in verschiedenen Netzwerken ist“, stellt Koch abschließend fest.

Autorin: Yvonne Feißt, IHK Frankfurt am Main

Über das Entstehen und die Idee dieses Beispieles

Die Wirtschaft in der Region FrankfurtRheinMain boomt, die Bevölkerung nimmt immer noch leicht zu, doch die Unternehmen stellen fest, dass sie die neuen Mitarbeiter, die sie benötigen, nicht bekommen.Um Unternehmen Anregungen zu geben, wie sie Beruf und Familie für ihre Mitarbeiter vereinbar gestalten können, hat das IHK-Forum Rhein-Main gemeinsam mit dem Arbeitskreis Beruf und Familie im Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain 25 Unternehmen in der Region FrankfurtRheinMain besucht, die interessante Maßnahmen in ihren Betrieben umsetzen.

In 25 Artikeln beschreiben die Interviewer/innen Maßnahme und Unternehmen. Fotos aus den Unternehmen ergänzen die Darstellung. Damit möchten die Industrie- und Handelskammern der Region und der Arbeitskreis Beruf und Familie im Demografienetzwerk FRM einen Beitrag dafür leisten, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie den Menschen und Unternehmen leichter gelingt. So könnte die Erwerbstätigenquote von Frauen erhöht, mehr Frauen in Führungspositionen gebracht und für Väter Familienzeit gewonnen werden – und nicht zuletzt den Unternehmen erleichtert werden, ihre Fachkräfte zu finden und zu binden.

* Hinweis: Es handelt sich bei der Wiedergabe des Beitrages um ein wörtliches Zitat. Lediglich zu Zwecken der Lesbarkeit wurden  Formatierungen vorgenommen. Die Rechte des Beitrages liegen weiterhin beim Autor bzw. dem Demografienetzwerk. Der vollständige Download der Broschüre ist kostenlos möglich.

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Broschürenempfehlung: Fachkräfte sichern – Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiger Faktor im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Für kleine und mittlere Unternehmen kommen verschiedene Maßnahmen infrage, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. In dieser Broschüre werden die familienfreundlichen Maßnahmen, von der Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder bei der Pflege von Angehörigen bis hin zur aktiven Gestaltung der familienbedingten Auszeit, ihren Kosten und Nutzen gegenübergestellt.

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