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Neue Angebote durch Kooperationslösung lokaler Akteure

Vereinbarkeit von Beruf und Familie | Beispiele von Unternehmen (c) demografienetzwerk-frm.de

Dieser Beitrag ist Teil 6 von 24 der Serie Demografienetzwerk Frankfurt Rhein Main

Darmstädter Unternehmen und Institutionen schließen sich zu einem Netzwerk zusammen und erarbeiten gemeinsam neue Angebote zur  Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Es ist kein Geheimnis: In der Diskussion um Fachkräftemangel kommt der Arbeitgeberattraktivität und insbesondere der Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine zunehmende Bedeutung zu. Wie aber kann ein Unternehmen bei gleichzeitig steigenden und immer komplexer werdenden Anforderungen an die Mitarbeitenden die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern?

Aus der Perspektive der lokalen Anbieter des Bündnisses für Familie sowie der Kommunalpolitik stellt sich die Frage genau anders herum: Wie kann man Unternehmen verstärkt für eine Zusammenarbeit auf diesem Themenfeld gewinnen? Und wie gelingt es die Erwerbstätigkeitsquote bei Frauen generell sowie speziell den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen und gleichzeitig dem Wunsch vieler Väter nach mehr Familienzeit nachzukommen?

Zwei Perspektiven, ein Anliegen – was liegt da näher, als sich zusammen zu schließen und gemeinsame Lösungen herbeizuführen. Im August 2010 trafen sich auf Initiative des Pharma- und Chemieunternehmens Merck, des Frauenbüros der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie des lokalen Bündnisses für Familie erstmals 29 Unternehmen und Institutionen aus der Region zur ersten „NetzWerkStadt“, um gemeinsame Lösungen zur Verbesserung der Vereinbarkeit und Familie zu diskutieren.

Die Waldgeister-Ferienspiele

Ein Projekt, das als Ergebnis aus der NetzWerk-Stadt als Kooperationslösung hervorgegangen ist, sind die sogenannten „Waldgeister“-Ferienspiele, die mit viel Spaß und Begeisterung im letzten Sommer zum ersten Mal durchgeführt wurden. Zwei Wochen lang wuselten insgesamt 50 Mitarbeiterkinder von fünf Kooperationspartnern jeden Tag von 8 bis 17 Uhr durch den Darmstädter Stadtwald.

Es wurde gebastelt, gespielt und die Gegend erkundet. Ziele der Erkundungstouren waren die Lochmühle, die Grube Messel, die Darmstädter Katakomben sowie der Kletterwald. Der Höhepunkt jeder Ferienwoche war das Abschlussfest, bei dem Kinder und Betreuer den Eltern über die Ereignisse berichteten und die gebastelten Kunstwerke bewundert werden konnten. Am Ende der beiden Ferienwochen waren sich alle einig: Die Waldgeister-Ferienspiele waren ein voller Erfolg und werden 2012 in die zweite Runde gehen. Ganz im Sinne der NetzWerkStadt erweitert sich auch der Kreis der teilnehmenden Unternehmen. Die Trägerschaft übernimmt wieder die Stadt Darmstadt, und das Betreuerteam um Nico Feldmann und Yvonne Dölp rüstet sich bereits für die nächsten Waldgeister.

Das Dual-Career-Netzwerk

Neben den Ferienspielen hat sich aus der NetzWerkStadt-Veranstaltung auch ein „Dual-Career-NetzwerkDarmstadt“ entwickelt: In dieser Kooperationslösung lokaler Akteure sind acht Kooperationspartner gemeinsam aktiv, um die beruflichen Perspektiven auch für diejenigen zu erhöhen, deren Lebenspartner/in bei einem Arbeitswechsel zum Umzug nach Darmstadt und Umgebung gezwungen sind. Aufrechterhalten wird diese Dynamik durch den Arbeitskreis Wirtschaft unter der Leitung der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar und des Amts für Wirtschaft und Stadtentwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Zweimal im Jahr treffen sich die teilnehmenden Unternehmen und Institutionen, tauschen sich über laufende Projekte aus und beschäftigen sich gemeinsam in wechselnden Konstellationen mit neuen Themen.

Autorinnen: Silke Mündlein, Merck KGaA und Edda Feess, Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt und Koordinatorin des Lokalen Bündnisses für Familie

Über das Entstehen und die Idee dieses Beispieles

Die Wirtschaft in der Region FrankfurtRheinMain boomt, die Bevölkerung nimmt immer noch leicht zu, doch die Unternehmen stellen fest, dass sie die neuen Mitarbeiter, die sie benötigen, nicht bekommen.Um Unternehmen Anregungen zu geben, wie sie Beruf und Familie für ihre Mitarbeiter vereinbar gestalten können, hat das IHK-Forum Rhein-Main gemeinsam mit dem Arbeitskreis Beruf und Familie im Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain 25 Unternehmen in der Region FrankfurtRheinMain besucht, die interessante Maßnahmen in ihren Betrieben umsetzen.

In 25 Artikeln beschreiben die Interviewer/innen Maßnahme und Unternehmen. Fotos aus den Unternehmen ergänzen die Darstellung. Damit möchten die Industrie- und Handelskammern der Region und der Arbeitskreis Beruf und Familie im Demografienetzwerk FRM einen Beitrag dafür leisten, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie den Menschen und Unternehmen leichter gelingt. So könnte die Erwerbstätigenquote von Frauen erhöht, mehr Frauen in Führungspositionen gebracht und für Väter Familienzeit gewonnen werden – und nicht zuletzt den Unternehmen erleichtert werden, ihre Fachkräfte zu finden und zu binden.

* Hinweis: Es handelt sich bei der Wiedergabe des Beitrages um ein wörtliches Zitat. Lediglich zu Zwecken der Lesbarkeit wurden  Formatierungen vorgenommen. Die Rechte des Beitrages liegen weiterhin beim Autor bzw. dem Demografienetzwerk. Der vollständige Download der Broschüre ist kostenlos möglich.

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Broschürenempfehlung: Fachkräfte sichern – Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiger Faktor im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Für kleine und mittlere Unternehmen kommen verschiedene Maßnahmen infrage, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. In dieser Broschüre werden die familienfreundlichen Maßnahmen, von der Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder bei der Pflege von Angehörigen bis hin zur aktiven Gestaltung der familienbedingten Auszeit, ihren Kosten und Nutzen gegenübergestellt.

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1 Kommentar zu “Neue Angebote durch Kooperationslösung lokaler Akteure”

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