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neues in sachen kommunal-kombi

Spielgeld (c) Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

nochmal zur erinnerung: mit der kommunal-kombi sollen zusätzliche sozialversicherungspflichtige arbeitsplätze in regionen mit besonders hoher arbeitslosigkeit geschaffen werden. heute wurde dazu eine weitere vorlage in der dienstberatung des oberbürgermeisters diskutiert.

über das bundesprogramm „kommunal-kombi“ können sozialversicherungspflichtige arbeitsplätze bis zu einer dauer von 3 jahren durch zuschüsse des bundes sowie flankierende unterstützungen durch das land sachsen gefördert werden. gefördert werden personen, die seit mindestens 24 monaten arbeitslos gemeldet sind, seit mindestens 12 monaten ununterbrochen arbeitslosengeld II beziehen und die zum zeitpunkt der stellenbesetzung in einer förderfähigen region arbeitslos gemeldet sind.

aus der heute in die dienstberatung des obm eingebrachten vorlage ging hervor, dass das land sachsen nur noch arbeitsplätze mit der kommunal-kombi fördert, wenn der kreis oder die kreisfreie stadt sich angemessen beteiligt. als angemessen sieht das dezernat V – jugend, soziales, gesundheit und schule hierbei eine beteiligung von 60 euro pro zu schaffender stelle und monat. dieser betrag ist obm jung allerdings zu gering, er fordert eine beteiligung in größerem umfang. in der nächsten dienstberatung wird dieses thema weiter erörtert.

sollte die vorlage dann durch den stadtrat kommen, würde sich folgendes rechenbeispiel ergeben:

beschäftigung von arbeitnehmern über 50 jahre:

  • arbeitnehmer-brutto incl. arbeitgeber-sv-beitrag: 1.200 euro
  • förderung durch bundesregierung: ./. 800 euro
  • förderung durch freistaat sachsen: ./. 220 euro (22% des arbeitnehmerbruttoentgeltes, jedoch maximal 220 euro)
  • lohnkostenfehlbetrag, trägt arbeitgeber und anteilig die stadt leipzig: 180 euro

beschäftigung von arbeitnehmern unter 50 jahre:

  • arbeitnehmer-brutto incl. arbeitgeber-sv-beitrag: 1.200 euro
  • förderung durch bundesregierung: ./. 700 euro
  • förderung durch freistaat sachsen: ./. 270 euro (27% des arbeitnehmerbruttoentgeltes, jedoch maximal 270 euro)
  • lohnkostenfehlbetrag, trägt arbeitgeber und anteilig die stadt leipzig: 230 euro

anmerkung:
selbstverständlich helfen wir ihnen gern bei der beantragung. wir haben bereits die kontaktdaten der entsprechenden ansprechpartner bei der stadt und den kammern und halten die notwendigen unterlagen für sie bereit. einfach kurze mail an: unternehmer@familienfreund.de

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