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Online-Marketing beim Projekt der Fachkräfteallianz #lebensfreundlich

Internet und SocialMedia bestimmen das moderne Leben (c) geralt / pixabay.de

Aufmerksame Leser der Magazine der familienfreund KG und dazugehöriger Social-Media Präsenzen haben es längst bemerkt. Erstmals in der Firmengeschichte haben sich die Spezialisten für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie entschlossen sich – zunächst – an einem Fördermittelprojekt zu beteiligen. Hintergründe und Inhalte können in den beiden verknüpften Beiträgen nachgelesen werden. Heute und an dieser Stelle soll es um Aspekte des Online-Marketing gehen.

Die Ausgangslage

Um mit Arbeitgebern aus den Einzugsgebieten der Fachkräfteallianzen Landkreis Nordsachsen und Leipzig ins Gespräch zu kommen, muss man diese zunächst finden und einladen. Ursprünglich war angedacht, dass die Allianzpartner nicht nur auf die Workshops online hinweisen, sondern auch Mitglieder der Zielgruppe einladen. Aus unterschiedlichen Gründen war dies nicht möglich.

Neben der direkten Ansprache von recherchierten Unternehmern aus Industrie, Handel und Handwerk wurde auch die Bewerbung der Workshops in den sozialen Netzwerken bzw. allgemein dem Internet in Betracht gezogen. Als Vorteile wurden die Schnelligkeit und Flexibilität sowie der geringe Preis gegenüber Offline-Werbung erkannt.

Zu Beginn der Projektzeiträume wurden verschiedene lokale und überregionale Spezialisten für Onlinemarketing angesprochen und mit den Parametern um ein Angebot gebeten. Und die Antworten haben uns tatsächlich überrascht.

Die Rückmeldungen der Experten

Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Kein Anbieter konnte bzw. wollte uns zu der gestellten Aufgabe ein Angebot machen. Es gab in den Einzelfällen verschiedene Begründungen der Experten für Suchmaschinen-, E-Mail- und Displaymarketing für das Nichterstellen eines Angebotes zum Onlinemarketing beim Projekt der Fachkräfteallianz.

Die Herausforderungen beim Projekt der Fachkräfteallianz

Eine der größten Herausforderungen, die wir so nicht bedacht hatten, war die sehr kleine regionale Ausrichtung. Es sollten zu den einzelnen Workshops nur Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem direkten Umfeld gewonnen werden. In allen 3 Feldern des Marketing war dies eine unlösbare Aufgabe und die Streuverluste wären zu groß.

Zu den weiteren Herausforderungen, die für die angesprochenen Agenturen und Dienstleister nicht in vertretbarem Umfang lösbar war, war die Ausrichtung auf die Zielgruppe: Es sollten kleinste und kleine Arbeitgeber angesprochen werden. Eine Segmentierung auf diese Nische ist nur mit viel Aufwand möglich. Hinzu tritt der Zeitfaktor. Von der Anfrage bis zum ersten Workshop waren es keine 14 Tage.

Bis zu letzt hatten wir noch gehofft, dass uns das eMail-Marketing über eine Agentur hilft, aber selbst der Spezialist Norbert Rom und andere Dienstleister konnten uns keine geeigneten Kontakte zur Verfügung stellen.

Die letzte Herausforderung hat direkt mit dem Inhalt des Projektes und der Praxisworkshops zu tun. Aufgrund von Auslastungen und fehlenden Fachkräften war es einigen Anbietern nicht möglich, so kurzfristig an eine Umsetzung zu gehen.

Ausgewählte Zwischenergebnisse

Die wichtigste Lehre aus den bisherigen Anstrengungen lautet: Arbeitgeber selbst finden und ansprechen!

Für die sozialen Netzwerke hat es sich bewährt regionale Multiplikatoren zu suchen, diese ganz gezielt auf die Veranstaltungen hinzuweisen und um eine Verteilung zu bitten. In unserem Fall hat zum Beispiel die Fürsprache des Bürgermeisters von Taucha und das Verteilen über die Facebookseite der Kommune zu mehr als 1.000 Aufrufen des Events gesorgt.

Im Bereich des eMail-Marketing sind aufgrund der strengen, deutschen Vorschriften zur Einwillung der Kontaktaufnahme keine Newsletter möglich.

In Displaymarketing wurde aus obigen Gründen nicht investiert. Eine starke Rolle spielt das Verteilen in den sozialen Netzwerken Xing, LinkedIN, Google+ und Twitter. Das Verteilen der Anmeldeseite bzw. der einzelnen Termine hat bei einem geringen Aufwand eine gute Reichweite und stärkt die Bekanntheit des Projektes der Fachkräfteallianz mit dem Titel „Lebensfreundliche Unternehmen – mehr als anwendbare Instrumente der Fachkräftesicherung.“

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