0341-355408-12 info@familienfreund.de

Optimaler Start für ihren Azubi – 5 Tipps für Sie!

Hemdkragen mit Kussmund | Affäre Seitensprung (c) tumisu pixabay.de

Hemdkragen mit Kussmund | Affäre Seitensprung (c) tumisu pixabay.de

Die Wirtschaft und damit der Wohlstand des Landes hängt natürlich am Mittelstand, an der Fachkräftegewinnung und natürlich an der Ausbildung von Nachwuchs. Damit haben die Arbeitgeber in Deutschland, die einen Azubi ausbilden eine besondere Verantwortung. Die Ausbildung ist oft sehr kosten- und zeitintensiv. Der Betrieb setzt leicht zu, wenn es ihm nicht gelingt junge Nachwuchskräfte dauerhaft an ihr Unternehmen zu binden.

Die Fakten im Ausbildungsbereich sind für ausbildungswillige Unternehmen recht ernüchternd. Aus dem Bewerberüberschuss in den 90er Jahren ist ein Bewerbermangel geworden. Über 400 Ausbildungsberufen stehen immer weniger ausbildungswillige Azubis gegenüber. Das wissen sowohl die Unternehmen als auch die Azubis. Während letztere sich oft mehrfach auf verschiedene Stellen bewerben, um am Ende nur eine anzutreten, locken die Ausbildungsbetriebe mit allerlei zusätzlichen Vergünstigungen und Einsteigerpaketen. Damit Kosten und Nutzen nicht vollständig aus dem Ruder laufen, geben wir ihnen gern Tipps, wie ein optimaler Start für ihren Azubi gelinken kann.

Alles ist neu!

Gerade große Unternehmen und Arbeitgeber positionieren sich heute fast schon aggressiv mit ihren Ausbildungsgewinnungsprogrammen. In mehreren Stufen wird Azubi-Recruiting betrieben. Manchmal beginnt es schon mit einem harmlosen informativen Schulbesuch im Rahmen der Berufsvorbereitung. Nichts desto trotz kommt nach allem gewinnen und werben einmal der erste Tag des neuen Azubis im Unternehmen. Für viele junge Leute ist so ein erster Tag in einer fremden Umgebung mit fremden Menschen oft mit Stress verbunden. Negative Erwartungshaltungen bahnen sich ihren Weg in die Köpfe. Es wird geschwitzt, gezittert und am Vortag schlecht geschlafen. Fast jeder hat so einen schlimmen ersten Tag schon mal erlebt – sei es beim Schulwechsel oder beim Anritt einer neuen Stelle. Dem gegenüber stehen ebenso erwartungsvolle Menschen, die neugierig sind auf den, der da kommt. Während der Ausbildungsleiter wahrscheinlich als alter Hase so wie die Kindergärtnerin professionell reagiert, bombadieren andere Mitarbeiter den neuen mit Blicken und Fragen.

Wo geht es lang?

Ein neuer Ort erfordert es, sich neu zu orientieren. Auch, wenn ihr Auszubildender schon öfter im Unternehmen war, hat er sich:

  • a) nicht alles eingeprägt
  • b) nicht alles gesehen!

Deshalb bieten sie ihm Orientierung und Hilfe an. Möglich wäre eine Führung im Unternehmen oder aber ein Besuch in den für ihn relevanten Abteilungen. Vergessen Sie nicht selbstverständliches und den alten Hasen Bekanntes, zu erörtern bzw. zu zeigen, wie z.b. die Toilette, den Pausenraum oder die Umkleidekabine.

Wer arbeitet mit?

Das Kennenlernen und die damit verbundene Vorstellungsrunde sind wohl das gruseligste, wenn ein Azubi neu ins Unternehmen kommt. Frei zu sprechen und sich vorzustellen, quält vor allem schüchterne junge Menschen sehr. Namensschilder und Vorstellrunden andersrum aus Sicht derer, die schon da sind, eignen sich besser. Geben sie ihrem Azubi Zeit sich Notizen zu machen und Fragen zu stellen!

Was erwartet mich?

Azubis erwarten und benötigen alle wichtigen Informationen zur Ausbildung auf einen Blick. Dazu gehören nicht nur unmittelbare Inhalte der Berufsausbildung sondern auch unternehmensinterne Regelungen. Bei den allgemeinen Informationen zur Ausbildung finden Arbeitgeber Unterstützung bei der zuständigen IHK oder HWK ihres Bezirkes. Bei unternehmensinternen Abläufen bietet es sich an mit Belehrungen, Checklisten und schriftlichen Anleitungen, Abläufen und Vereinbarungen aufzuwarten. Ein wichtiger Punkt am Anfang der Ausbildung ist die Belehrung rund um den Arbeitsschutz.

Was Hänschen nicht lernt…

Ihr Azubi ist in Bezug auf ihr Unternehmen ein unbeschriebenes Blatt mit bereits vorhandener Persönlichkeit. Diese Persönlichkeit hat ihre Ecken und Kanten, ihre Stärken und Schwächen, ihre Vorlieben und Abneigungen. Einen Menschen vollkommen zu verändern und ihn anzupassen, macht keinen Sinn und bringt nur Ärger. Nehmen sie den jungen Menschen erstmal ohne Vorbehalte so an, wie er ist. Seine Stärken und Schwächen werden sich schnell offenbar. Gezieltes Fordern wird Stärken stärken ebenso wie gezieltes Fördern Schwächen abmildert. Druck bringt nichts! Holen sie sich bei Problemen externe Unterstützung.

Prinzipien des Unternehmens, wie Teamwork oder gemeinsame Aktivitäten bilden heute oftmals den Grundstein für eine konstruktive Zusammenarbeit. Welchen Stellenwert welches Prinzip hat, wissen nur sie. Ihr Azubi muss es erst von ihnen hören und erleben. Nur wer authentisch ausbildet und führt, kann mit gutem Beispiel vorangehen. Und vergessen Sie nicht Feedback zu geben und Feedback zu zu lassen.

Alle 5 Tipps auf einen Blick!

  1. Tip: Wer neu ankommt, braucht vor allem Zeit und eine entspannte Atmosphäre, um anzukommen!
  2. Tip: Bieten Sie Hilfestellung und Orientierung!
  3. Tip: Ansprechpartner vorstellen und kennenlernen!
  4. Tip: Ausbildungsinformationen schriftlich zusammenfassen!
  5. Tip: Stärken stärken, konstruktiv zusammenarbeiten und Feedback geben!

Wenn, Sie als Arbeitgeber ihre eigene Marke zusätzlich zu allen bisherigen internen Recruiting-Maßnahmen, stärken wollen, unterstützen wir Sie gern mit unserem Berufseinstiegsermöglicher. Hier unterstützen wir Sie und ihren Azubi nach Beauftragung an der Schnittstelle zum Berufseinstieg / Ausbildungsbeginn / Jobeinstieg. Ihr Azubi kann sich im Familienservice seine individuellen Fragen rund um Leben, Beruf, Freizeit, neuer Stadt und Familie beantworten lassen. Bitte kontaktieren Sie uns unter 0341 35540812. Wir arbeiten für Sie bundesweit

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *