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Produktivität durch Ernsthaftigkeit

Abgemacht? Handschlag drauf. (c) ulischu / pixabay.de

Wie bereits im ersten Teil des Artikels ‚Love it, Change it or Leave it!‚ angerissen, hat die Art und Weise, wie ihr Mitarbeiter im Unternehmen behandelt wird, großen Einfluss darauf, wie engagiert er seine Aufgaben ausführt. Ebenso wichtig ist, wie er wahrgenommen bzw. angesehen wird.

4. Habe ich in den vergangenen sieben Tagen Lob und Anerkennung bekommen?

Ohne Rückkopplung zu seinem Tun fühlt sich jeder Mitarbeiter schnell übergangen und überflüssig. Positives und Anerkennung sorgen für den nötigen Schub an selbstvertrauen und steigern die Motivation, weiterhin sein Bestes zu geben. Aber auch negatives Feedback muss erfolgen. Es zeigt, dass man mit dem, was man leistet, wahrgenommen wird. Hierbei kommt es aber auf Sachlichkeit und Angemessenheit an. So ist der Mitarbeiter hinterher bestrebt, die gemachten Fehler zu vermeiden und es beim nächsten Mal besser zu machen.

5. Interessiert sich mein Vorgesetzter für mich?

Nicht jeder ist ein Pfau, aber dennoch wollen alle Menschen als etwas Besonderes, Einzigartiges wahrgenommen werden. Der ‚Chef‘ behandelt die Mitglieder seiner Mannschaft als Individuen, wenn er die Namen seiner Mitarbeiter kennt, dass er weiß, was sie für Persönlichkeiten sind und welche Probleme oder Ereignisse sie beschäftigen – sei es die Geburt des ersten Kindes, der 50. Geburtstag oder der Wasserschaden im Eigenheim.

6. Wer fördert mich in meiner Entwicklung?

Wer jeden Tag das gleiche tun muss, fühlt sich schnell unterfordert. Neben dem verlieren der Lust beschäftigt sich der Mitarbeiter mit anderen, scheinbar wichtigeren Dingen. Unternehmen sind gut beraten ihren Mitarbeitern immer wieder den Horizont zu erweitern. Einfachstes Mittel sind Weiterbildungen oder andere Niederlassungen oder Abteilungen. Nur neue Sichten, Kollegen und Aufgaben befriedigen auf Dauer die neugierige Seele in uns.

7. Zählen meine eigenen Vorstellungen bei meiner Arbeit?

Schauen sie sich in ihrem Arbeitsumfeld um. Dort finden sie genügend Beispiele für Kollegen, bei denen sich die Keistungsfähigkeit enorm gesteigert hat, nur weil sie samt Ideen in Entscheidungsprozesse einbezogen wurden. Finden sie keine Beispiele? Dann wissen sie, was sie ändern sollten.

8. Ist meine Arbeit in der Unternehmensphilosophie anerkannt?

Wie verhält sich denn der Auszubildende den kunden gegenüber, wenn er im Gegensatz zu den Leitsätzen nicht als Mensch sondern Kopierer, Dreckwegräumer und Kaffeekocher benutzt wird? Drückt der Chef gegenüber seinen Mitarbeitern aber aus, das sie für den Erfolg des Unternehmens wichtig sind – durch Taten und Worte – so wird sich das Klima komplett anders darstellen, sowohl nach innen als auch nach außen.

Morgen erfahren sie dann die letzten Punkte um ihre Mitarbeiter zu motivieren.

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