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talkbiznow sagt xing und linkedin den kampf an

vernetzt (c) gerd altmann / pixelio.de

mark parker und martin warner wollen den markt für business-netzwerke gründlich umkrempeln und nach eigenen aussagen „größer als google“ werden. die idee hinter talkbiznow ist simpel. „wir wollen die globale business-community vernetzen, damit sie schneller und besser kontakte knüpfen können und ihre arbeit damit produktiver machen,“ so die macher von talkbiznow. zum einen haben die nutzer, wie bei herkömmlichen netzwerken wie xing und linkedin , die möglichkeit ein eigenes profil anzulegen und sich mit anderen mitgliedern zu vernetzen. dazu kommt, neben praktischen für den berufsalltag tauglichen services wie e-mail, kurznachrichten und kalenderfunktion, die möglichkeit, online-schaltkonferenzen abzuhalten und firmendokumente auf dem online-server für mitarbeiter weltweit zugänglich abzulegen.

„xing ist momentan der absolute marktführer in europa“, sagt rebecca jennings, analystin bei technologieberatung forrester research, „der erfolg von talkbiznow wird davon abhängen, ob sie es schaffen, die versprochenen leistungen von anfang an anzubieten – denn die sind vor allem für kleinere firmen und selbständige interessant, die im gegensatz zu den großen firmen nicht über interne möglichkeiten verfügen.“

das potential solcher netzwerke ist immens. der markt wächst stetig, aber noch immer ist der prozentsatz an geschäftsleuten in den bestehenden netzwerken gering.

michael koch, professor an der fakultät für informatik der universität der bundeswehr münchen hat untersucht, wie unternehmen mit dem thema social networking services umgehen. der wichtigste erfolgsfaktor ist der fokus auf den nutzen für jeden einzelnen. den nutzern darf kein besonderer mehraufwand abverlangt werden, ohne dass sich ein konkreter nutzen abzeichnet.

in unternehmen werden social networks meist als elektronisches telefonbuch bzw. als expertenverzeichnis genutzt oder um daten aus firmeninternen systemen automatisch zu integrieren. ausserdem werden social networking services häufig verwendet, um vor oder nach einer kontaktaufnahme zusätzliche informationen über den ansprechpartner zu erhalten, ein bild zu der stimme zu bekommen und etwas mehr über dessen kompetenzen und projekte zu erfahren. aber nicht zuletzt dienen soziale netzwerke in den unternehmen auch dazu, über lose kontakte informiert zu bleiben, beispielsweise über änderungen in dessen profilen.

übrigens – tipps und tricks, wie sie mit xing erfolgreich networken, erfahren sie hier .

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