Facebook Zaehlpixel
0341-355408-12 info@familienfreund.de

Teilzeit-Berufsausbildungen für (Allein-) Erziehende

Vereinbarkeit von Beruf und Familie | Beispiele von Unternehmen (c) demografienetzwerk-frm.de

Eine gute Ausbildung eröffnet Perspektiven fürs Leben. Sie ist einer der Grundsteine für ein gutes Leben mit Kindern. Damit auch Erziehende davon profitieren können, ermöglicht die Deutsche Telekom Berufsausbildungen mit reduzierter Stundenzahl. So bekommen auch junge Mütter eine Chance nach ihrer Ausbildungszeit einen Berufsabschluss zu absolvieren. Gemeinsam mit den zuständigen Kammern ist nach persönlichen Absprachen eine Teilzeit-Berufsausbildung zwischen 20 und 30 Stunden möglich.

Zeitliche Flexibilität steht dabei im Mittelpunkt: die jungen Mütter – in der Mehrzahl alleinerziehend – müssen sich mit dem Unternehmen abstimmen, wie viele Ausbildungsstunden im Betrieb zu welchem Zeitpunkt geleistet werden können. Die Ausbildungsdauer bleibt davon unberührt. Eine Win-win-Situation für beiden Seiten gerade in Zeiten des demografischen Wandels und drohenden Fachkräftemangels.

Viele Unternehmen übernehmen mit ihren Angeboten gleichzeitig auch gesellschaftliche Verantwortung. Der Vorstand der Deutschen Telekom setzt auf höchster Ebene auf soziales Engagement. Seit mehreren Jahren bildet die Telekom in seinen Ausbildungszentren unter anderem auch junge Alleinerziehende in verschiedenen Berufen aus. Kooperieren und Ausbilden – ein Bündnis, welches der Personalvorstand Thomas Sattelberger und Heinrich Alt, Vorstand der BA für das Thema Grundsicherung zuständig, in einem gemeinsamen Pakt beschlossen, um jungen Müttern eine bessere Zukunft durch eine duale Ausbildung zu ermöglichen.

Selbst ein Teilzeitstudium ist für motivierte Bewerberinnen mit Kindern in Leipzig möglich. Zwei große Partner gehen hier einen beispielhaften Weg. Mit ihrer „Talentpipeline“, so der vom Personalvorstand Thomas Sattelberger geprägte Begriff, will sich die Telekom einem größeren Querschnitt bei der jungen Bevölkerung öffnen. Denn die rund 1,6 Millionen Alleinerziehenden in Deutschland sind eine relevante Größe auch gemessen an der nur fünfmal so hohen Anzahl von Familien mit zwei Elternteilen.

Die Atmosphäre in den 33 Ausbildungszentren mit ihren rund 10.000 Auszubildenden und der unternehmenseigenen Hochschule in Leipzig ist lebendig und vielfältig. Gemäß dem Grundsatz der Charta der Vielfältigkeit und der seit Herbst 2010 existierenden Initiative „Familienbewusste Arbeitszeiten“ finden hier junge Menschen zusammen. Sie lernen miteinander und voneinander unabhängig von ihrer sozialen und gesellschaftlichen Herkunft. Sowohl der Grundsatz von „Diversity and Inclusion“ als auch die Implementierung von flexiblen Arbeitszeitmodellen sind wesentliche Teile der ganzheitlichen Personalpolitik der Telekom, mit der das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf, und Familie leistet. Davon profitiert gleichermaßen auch das Unternehmen, das sich als attraktiver Arbeitgeber im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter/ innen positionieren kann. Kein selbstverständliches Vorgehen, aber ein nachahmenswertes Beispiel, wie die Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie gelingen kann.

Autorin: Claudia Bock, Jobcenter Frankfurt am Main

Deutsche Telekom AG, Friedrich-Ebert-Allee 14, 53113 Bonn, www.telekom.de
Standort in FrankfurtRheinMain
Ausbildungszentrum Frankfurt am Main, Danziger Platz 12, 60314 Frankfurt am Main
Branche: Telekommunikation und IT Dienstleistung
Ansprechpartner
Klaus Busch, Leiter des Frankfurter Ausbildungszentrums der Deutschen Telekom, Telefon 069 20060-1390, buschk@telekom.de

Belegschaft
246.777 Mitarbeiter/innen weltweit, davon 123.174 in Deutschland
– 30 Prozent Frauen in Führungspositionen
– 12,5 Prozent Frauen im oberen Management (2009)
Altersdurchschnitt (2010) 44 Jahre

Broschürenempfehlung: Teilzeit-Berufsausbildung – Ein Gewinn für alle

Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf betrifft auch das System der dualen Berufsausbildung. Insbesondere für junge Mütter und Väter ist es oft besonders schwierig, die Familienpflichten mit einer Berufsausbildung in Einklang zu bringen. Im Jahr 2005 wurde deshalb die Teilzeit-Berufsausbildung ins Leben gerufen. Wie das Modell in der Praxis funktioniert, wo die Herausforderungen liegen und mit welchen Instrumenten diese gelöst werden, ist Inhalt dieser Broschüre.

Zum Download geht es hier.

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.