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TH-Forschung aktuell: Neues interkulturelles Weiterbildungskonzept für Unternehmen

Bildung als Basis für Erfolg in Beruf und Privat (c) Hans / pixabay.de

Internationalisierungsprozesse machen vor keinem Unternehmen halt, ob durch den Zustrom von Fachkräften aus dem Ausland oder im Zuge der Erschließung neuer Märkte für den Export von Produkten und Dienstleistungen. Das Arbeiten mit oder in interkulturellen Teams gehört zunehmend zum betrieblichen Alltag. Doch gerade kleinen und mittleren Unternehmen fehlen für solche neuen Herausforderungen die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen, sowohl im Management als auch in der Belegschaft.

 Ein neues kostenfreies internetgestütztes Weiterbildungskonzept mit dem Titel „InterKomp KMU 2.0“ (http://kmu-interkomp20.th-wildau.de ), das von Wissenschaftlern der Technischen Hochschule Wildau und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin gemeinsam mit Praktikern entwickelt wurde, soll hier gezielt Abhilfe schaffen. Dabei geht es zunächst um das Erlernen wichtiger Grundkenntnisse für die Kommunikation über digitale Medien, von der Videotelefonie via Internet bis zur Nutzung von Blogs und sozialen Netzwerken. Weitere Bausteine befassen sich mit der Vermittlung von interkultureller Kompetenz, von Basiswissen im internationalen Projektmanagement und von Methoden und Werkzeugen zur unternehmensinternen Verwaltung und Weitergabe des gewonnenen bzw. vorhandenen Wissens.

TH-Projektleiterin Prof. Dr. Margit Scholl, Fachgebiete Verwaltungsinformatik und Digitale Medien in der Bildung: „Wir wollen KMU bei der Überwindung ihrer interkulturellen Defizite unterstützen, indem wir an der Schnittstelle von Technik und Kultur praxisorientierte Hilfe zur Selbsthilfe geben. Das Instrumentarium dafür umfasst öffentliche Workshops und auf die jeweiligen betrieblichen Bedürfnisse zugeschnittene Trainingskurse mit Lernmodulen unter Nutzung moderner internetgestützter Technologien.“

„InterKomp KMU 2.0“, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde, setzt bei der Analyse der Veränderungsprozesse in den Unternehmen und beim Erkennen von Defiziten an. Im Ergebnis wird eine nachhaltige Interkulturalitätsstrategie entwickelt einschließlich der darauf aufbauenden Weiterbildungskonzepte. Und schließlich geht es um die praktische Umsetzung der Erkenntnisse im jeweiligen Projektmanagement. Die Erfahrungen und Erkenntnisse fließen in die Ausbildung der Studierenden an den beteiligten Hochschulen ein.

Interessenten können sich über https://elearning.tfh-wildau.de/login/index.php (Benutzername: kmugast; Kennwort: kmuinterkomp20) im Internet anmelden.

Weitere Informationen:

http://www.th-wildau.de

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