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Mentoring: Wie Unternehmen vom Wissen älterer profitieren

Handschlag (c) Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Der Fachkräftemangel wird zunehmend für alle Branchen zum Problem werden. Es gilt Strategien zu entwickeln seine Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden. Während das bei den jüngeren vor allem durch kinderfreundliche Maßnahmen, flexible Arbeitszeitregelungen und monitäre Anreize passiert, sind die Stratgien für die älteren Arbeitnehmer meist weniger durchdacht und oft verpufft das Fachwissen des Kollegen mit einem vorzeitigen Renteneintritt. Auch das Einstellen von älteren Arbeitnehmern jenseits der 50 wirft bei vielen Arbeitgebern fragen auf.

Unternehmen sollten ihre Personalpolitik überdenken

Vorurteile gegen ältere Arbeitnehmer sind nicht länger haltbar. Fachkraft bleibt Fachkraft auch, wenn die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit mit dem Alter abnimmt.  Aufgrund des demografischen Wandels und des fortschreitenden Fachkräftemangels können Unternehmen nicht länger auf ältere Mitarbeiter verzichten. Für immer mehr Unternehmen ist der Erfahrungsschatz der älteren Angestellten unerlässlich geworden. Erste Studien belegen, dass die vorher gefürchtete mangelnde Einsatzbereitschaft nicht eingetreten ist. Nach einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hält es jeder Zweite über 50-jährige für wichtig bis sehr wichtig, durch eigenen Einsatz mit jüngeren Kollegen mitzuhalten.

Mentoring – Unternehmen profitieren vom Einsatz älterer Mitarbeiter

Ältere Mitarbeiter zeigen in der Regel großes Interesse neue Technologien zu erlernen und weiterzuentwickeln. Das Erfahrungspotential und der Wille Verantwortung zu übernehmen zählen für Arbeitgeber mehr als eventuell körperliche Einschränkungen. Die „Generation 50-plus“ ist dem Unternehmen besonders verbunden. Mit steigendem Alter halten 55 % der Befragten ihren Arbeitgebern die Treue. Bei den unter 30-jährigen sind es nur 43 %. Viele Unternehmer haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und Beschäftigen bereits verstärkt ältere Arbeitnehmer. vor allem jüngere Chefs stehen älteren Angestellten aufgeschlossen gegenüber. Über 70 % der jungen Chefs haben nichts dagegen, Ältere einzustellen.

Und das ist gut so, denn auch daraus können Ressourcen für das Unternehmen gewonnen werden. Wenn man nämlich die Erfahrung der Älteren für seine Personalentwicklung bündelt und sie als Mentoren einsetzt für jüngere oder/und neue Mitarbeiter. Der Wissenstransfer bringt außerordentlich viele Vorteile. Zum einen geht das Fachwissen sowie die Berufserfahrung der älteren nicht verloren, zum anderen lernen die noch unerfahreneren Personen Branchen- bzw. Insiderwissen vom Profi. So ein Mentoring geht weit über die bloße Einarbeitung hinaus. Sie legt den Grundstein für zukünftige Führungskräfte- und Facharbeiterentwicklung. Mentoring findet auch Anwendung bei der Persönlichkeitsentwicklung oder in der Ausbildung des Nachwuches.

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