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Wasserspender + Unternehmen = Work-Life-Balance?

Ernährung | Wasserflasche (c) knipseline / pixelio.de

In einer perfekten Arbeitswelt sind die Werkhallen, Fließbänder, Büros und Läden das zweite zu Hause für die Mitarbeiter. Jeder Angestellte ist mit viel Herz und Grips während seiner Arbeitszeit präsent. Aufgaben werden nicht vom Chef gebracht sondern vom Mitarbeiter geholt. Alle arbeiten im höchsten Maße selbstständig und Schnittstellen zwischen Vorgesetzten, Abteilung und Team sind echte Knotenpunkte. Alle Beschäftigten haben nur eins im Sinn: Mit ihrer Hände Arbeit das Unternehmen voranzubringen!

Der perfekte Arbeitgeber kennt die Wünsche und Bedürfnisse seiner Mitarbeiter. Er besucht regelmäßig die Basis und wird dort gern gesehen. Eine Chefetage gibt es nicht separiert sondern Kopf und Basis arbeiten als Körper. Der Arbeitsort ist optimal ausgestattet. Neben einer Speise- bzw. Pausenraum, gibt es wöchentlich frisches Obst, Getränke und gemeinsame Aktivitäten. Unter dem Motto alle Mitarbeiter sind gleich wird jeder bedürfnis- und lebenslagenorientiert gefördert. Probleme und Herausforderungen werden gemeinsam gelöst. Für schöne Dinge ist genügend Raum zum Austausch. Alle Mitarbeiter werden von einem Familienservice optimal betreut. Er steht als zentraler Ansprechpartner für alle Fragen von 0 bis 99plus zur Verfügung. Das zahlt natürlich der Arbeitgeber!

Vom Wunsch zur Wirklichkeit

In deutschen Unternehmen geht es längst nicht so harmonisch zu, wie gedacht. Zwischen Auftragsboom, Überstunden und Fachkräftemangel seufzt und stöhnt der deutsche Arbeitnehmer. Viele trauen sich weder mit freudigen Ereignissen ins Büro, geschweige denn, dass sie ihre Sorgen und Nöte mit dem Chef und den Kollegen teilen. Ob Teil- oder Vollzeit – jede Minute zu viel im Unternehmen ist eine weniger mit den Angehörigen. Trotz verhältnismäßig gutem und vor allem regelmäßigen Einkommen, dass der Arbeitgeber mit seinem Arbeitsplatz zur Verfügung stellt, sind Arbeitnehmer oft unzufrieden. Zwischen Beruf, Berufung und erfolgreichen Employer Branding liegen Welten. Viele Unternehmen pampern die oberste und mittlere Führungsriege. Oft beschränken sich Maßnahmen zur Vereinbarkeit auf bestimmte Mitarbeiterzielgruppen, wie z.b. Familien mit kleinen Kindern oder/und pflegebedürftigen Angehörigen. Das man aber auch Wasserspender, Obst, Pausenraum, Massage und Eltern-Kind-Büro vom Gewinn des Unternehmens zahlen muss, ist vielen Mitarbeitern schlicht fremd. Läuft es gut im Unternehmen können auch mehr mitarbeiterunterstützende Services angeboten und aufrecht erhalten werden.

Mehr Geld, mehr Zeit

Arbeitgeber haben im Großen längst erkannt, dass sich die Investition in die Gesundheit und damit Erhaltung der Arbeitskraft ihrer Beschäftigten lohnt. Leider gipfeln unterstützende und mitarbeiterbindende Maßnahmen oft nur in monitäre Zuschüsse. Da stellt sich Frage einmal mehr was wollen die Mitarbeiter? Gesundheitsförderung in Form von betrieblichen Gesundheitsmanagement und Gesundheitstagen ist seit mehreren Jahren mit dem Förderprogramm kein reines Arbeitgeber-Giveaway mehr. Aller finanziellen Maßnahmen zum Trotz ergab der achte Familienbericht, dass sich gerade Familien mit kleinen Kindern vorwiegend mehr Zeit wünschen. Das das am Besten bei gleichbleibendem Einkommen passieren soll, ist klar. Für viele reicht ein Wasserspender zum Täglichen kostenfreien Trinken und die wöchentliche Ladung Vitamine am Arbeitsplatz längst nicht mehr aus, um sich dauerhaft und besser mit dem Unternehmen bzw. dem Arbeitgeber zu identifizieren. Freiwillige Arbeitgeberleistungen werden mittlerweile oft bei Auswahl des Arbeitgebers vorausgesetzt. Gepampert werden muss und soll und das ohne Gegenleistung. Beim täglichen Spagat zwischen Wasserspender, Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit und Home Office beraten wir sie, als Arbeitgeber zu mehr Work-Life-Balance, sehr gern.

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