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besorgnis der freien träger über die geplanten kürzungen

Leipzig Stadtansicht (c) ThomasWolter / pixabay.de

die freien träger der kinder- und jugendarbeit haben mit besorgnis die geplanten kürzungen in ihrem bereich aufgenommen. sollte die stadt ihre pläne in die tat umsetzen, ist davon auszugehen, dass arbeitsstellen wegfallen und verschiedene angebote für kinder und jugendliche gestrichen werden müssen.

die mitarbeiter des spielmobil des projektes kaos der kindervereinigung wissen, wie sehr die kinder gerade diese angebote benötigen. nicht selten müssen sie fassungslos mit ansehen, wie kinder erst zum abend nach hause kommen dürfen, keine wettergerechte kleidung besitzen, geschweige denn ausreichend zu essen bekommen. das spielmobil fährt mit seinen spielen und freizeitangeboten in die stadtteile, mit nur wenig angeboten für kinder und jugendliche.

stev pauli vom sprecherrat der arbeitsgemeinschaft freier träger führt mit den internationalen projekten der jugendbegegnung in der villa, der arbeit mit behinderten und verhaltensauffälligen kindern im haus steinstrasse und den pädagogischen angeboten des geyserhauses nur einige der projekte auf, welche von einer streichung bedroht wären, wenn die stadt die geplanten kürzungen realität werden lässt.

sprecherratsmitglied ulrike bernhard wünscht sich ein bündnis aus politik, verwaltung, wirtschaft und freien trägern, welches gemeinsam der steigenden kinderarmut und der chancenungleichheit entgegenwirke. dafür müssten aber „die weichen in richtung zukunft der stadt leipzig statt auf kürzung auf verstärkte förderung gestellt werden.“

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