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Bildung serviert auf dem Tablet(t)

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Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert eine neue Nachwuchsforschergruppe am Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung der Universität Leipzig. Unter Leitung von Professor Maria Hallitzky (Universität Leipzig) und Professor Klaus Hänßgen (Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig) wird die interdisziplinär zusammengesetzte Forschergruppe unter dem Titel „Bildung serviert auf dem Tablet(t)“ zum Einsatz von neuen Medien im Unterricht forschen und dabei konkrete Handlungskonzepte und Materialien entwickeln. Gefördert wird dieses Projekt mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen. Die Leipziger Nachwuchsforschergruppe erhält ein Gesamtvolumen von rund 400.000 Euro für eine Laufzeit bis Ende 2014.

Sachsens Wissenschaftsministerin Professor Sabine von Schorlemer: „Das Erlernen von Medienkompetenz an unseren Schulen ist unverzichtbar. Nur so können Kinder und Jugendliche den verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien erlernen, und die sich bietenden vielfältigen Möglichkeiten unter pädagogischer Anleitung erkunden. Aber auch für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an unseren Hochschulen ist es eine schöne Aufgabe, den Einsatz von moderner Technik im Schulunterricht zu begleiten und ihre Effektivität nachhaltig zu erforschen.“

„Wir haben uns das Ziel gesetzt, die neuen Medien zu einem festen Bestandteil der Lehrerbildung zu machen und werden dafür sowohl Unterrichtsentwicklung in Schulen, als auch eine Anpassung der Lehrerbildung verfolgen. Selbst die Enquete-Kommission des Bundestages spricht sich inzwischen dafür aus, dass alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden sollen. Dabei ist für viele Lehrkräfte bislang nicht klar, welche umfassenden didaktischen Möglichkeiten ein mit digitalen Medien gestützter Unterricht eigentlich bietet“, betonte Maria Hallitzky, Erziehungswissenschaftlerin an der Universität Leipzig.

„Eine nicht geringe Herausforderung ist es,“ so Klaus Hänßgen, Informatikwissenschaftler an der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig: „technische Lösungen zu finden, die sowohl erschwinglich als auch systemunabhängig sind, sodass sie für alle Schulen attraktiv sind. Darüber hinaus müssen sie durch entsprechende pädagogische Konzepte unterlegt werden, um auch einen Mehrwert für den Unterricht darzustellen. Der besondere Charakter dieser Nachwuchsforschergruppe liegt in der hochschulübergreifenden wissenschaftlichen Kooperation der Universität und der HTWK Leipzig und der anwendungsbezogenen Verortung in der aktuellen Schulpraxis am Freien Gymnasium Borsdorf und stellt damit eine besondere Bereicherung für die Wissenschaftsregion Leipzig dar.“

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