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Leipzig beteiligt sich am Landesmodellprojekt „Netzwerke für Kinderschutz in Sachsen“

Logo Netzwerk Kinderschutz Sachsen Leipzig (c) leipzig.de

Die Messestadt wird sich an dem Landesmodellprojekt Netzwerke für Kinderschutz in Sachsen beteiligen. Als einer von fünf Modellstandorten wird Leipzig in dem Projekt das gesunde körperliche, geistige und seelische Aufwachsen von Kindern fördern und zu einem effektiven Schutz des Kindeswohls beitragen.

„In Leipzig gibt es eine gut funktionierende Zusammenarbeit der Jugendhilfe mit anderen Einrichtungen im Bereich des Kindeswohlschutzes. Ziel ist es, mit diesem Projekt die Akteure noch stärker als bislang zu vernetzen, in dem die bestehenden Kooperationsstrukturen und die Kommunikation untereinander weiterentwickelt werden,“ erklärt Sozialbürgermeister Thomas Fabian. „Zugleich muss gesagt werden: Auch ein sehr gut funktionierendes Netzwerk kann tragische Einzelfälle nicht verhindern. Wichtig ist aber um so mehr, dass die Menschen nicht wegsehen und weghören, dass sie bei vermuteter Kindeswohlgefährdung aufmerksam und aktiv werden.“

Zu den Netzwerkpartnern gehören Einrichtungen, Institutionen und Behörden, die im Rahmen ihrer Aufgaben Kontakt zu Kindern, Jugendlichen und Familien haben, sowie niedergelassene Fachkräfte wie zum Beispiel Kinderärzte und Hebammen. Die Projektkosten betragen insgesamt rund 86 700 Euro, von denen der Freistaat Sachsen rund 78 000 Euro übernimmt; die Stadt Leipzig trägt einen zehnprozentigen Eigenanteil in Höhe von 8 670 Euro.

Die Forschungsstudie „Pro Kind Sachsen“ ist Teil des Aktionsprogramms „Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es handelt sich um ein Frühpräventionsangebot für erstgebärende Frauen und ihre Familien in schwierigen sozialen Lebenslagen. Der Modellversuch zielt insbesondere auf eine gesunde Lebensführung in der Schwangerschaft, die frühe Förderung des Kindes sowie die Förderung elterlicher Erziehungskompetenzen ab. In der Stadt Leipzig wird dieser Modellversuch durch das so genannte Hebammenmodell für 36 erstgebärende Schwangere umgesetzt.

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