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Mini-Kurs II – So wird Ihre Internetseite zum Kundengenerator

Internet | Spinnennetz mit @ (c) Angelika Lutz / pixelio.de

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 5 der Serie Minikurs Verkauf

Schauen wir uns zunächst an, wie ein Besucher einer Internetseite agiert. Er kommt auf die Seite. Über einen Partnerlink, über eine Empfehlung oder über Werbung (für die Sie als Betreiber der Seite einiges bezahlt haben). Der Besucher sieht sich um, findet die Seite vielleicht sogar interessant. Blättert ein bisschen hin und her. Und geht wieder weg; weiter zur nächsten Seite. Und damit ist er fort! Wahrscheinlich für immer. Den meisten Webseiten fehlt ein Köder, der zu einer Aktion animiert und einen Dialog eröffnet. Diese Aktion sieht so aus, dass der Besucher seine E-Mail-Adresse hinterlässt. Und damit erhalten Sie die Möglichkeit, im Kontakt zu bleiben.

Ihr erster Schritt besteht darin, den richtigen Köder auszulegen.

Die meisten Internetbesucher sind auf der Suche nach Informationen. Also bieten Sie auf Ihrer Seite wertvolle Informationen Ihres Fachgebiets in Form eines kleinen eBooks an. Zum Beispiel die Antworten auf Fragen, die Ihnen in Ihrem Alltag sowieso ständig begegnen – und auf die Sie sowieso regelmäßig antworten.

Einer unserer Dienstleister und Netzwerkpartner bestätigte kürzlich: „Die meiste Zeit verbringe ich damit, ständig die gleichen Fragen zu beantworten. Wenn ich diese als eBook ins Netz stelle spare ich Zeit und bin dadurch für meine Kunden interessanter.

Beispiele für eBooks , die auch Sie auf Ihre Seite stellen können:

  • „Was Sie schon immer über Altersversorgung wissen wollten, aber nie zu fragen wagten.“ für den Versicherungsverkäufer.
  • Oder „10 Tipps, die Sie beim Planen Ihres Wintergartens unbedingt kennen sollten.“ für den Wintergartenhersteller.
  • Oder „8 Tricks, die Ihnen Ihr Steuerberater nicht verraten wird.“ für den Finanzexperten.
  • Oder auch: „7 Profitipps, die Sie als … kennen müssen.“ für Ihr eigenes Business.

Dazu brauchen Sie keinen Schriftstellerkurs belegen. Es geht nicht darum, schön zu schreiben. Sondern darum, überhaupt zu schreiben. Bringen Sie das zu Papier, was Sie sowieso jeden Tag erzählen oder tun.

Eventuell gibt es auf Ihrer Internetseite noch nicht genug Besucher, die Ihre Publikation finden. Deshalb schließt sich Schritt zwei nahtlos an.

Prüfen Sie, ob es sich lohnt, zusätzliche Besucher über kleine Anzeigen in Suchmaschinen zu kaufen. Dies gibt es beispielsweise relativ preiswert über sog. „Google Adwords“. Viele Gerüchte kursieren über die Kosten von Google Adwords. Und oft hören wir: „Das wäre schon interessant, aber das kann ich mir nicht leisten.

Lesen Sie, was Google-Werbung wirklich kostet. Wie sie Ihr Budget immer im Griff behalten. Und wie Sie das Beste für sich herausholen. Für die Einrichtung und Aktivierung eines AdWords Kontos berechnet Google eine einmalige Einrichtungsgebühr (derzeit 5,– Euro). Während einer Kampagne fallen Kosten nur dann an, wenn ein Interessent auf Ihre Anzeige klickt und dadurch auf Ihre Seite weitergeleitet wird. Für Ihre volle Kostenkontrolle haben Sie zwei Steuerungsparameter:

Erstens – der CPC (Cost per Click/Kosten pro Klick)

Zu Beginn Ihrer Kampagne legen Sie fest, wie hoch Ihr Einsatz sein soll, d.h. wie viel Sie für einen Klick bezahlen wollen.
Der derzeitige Minimaleinsatz liegt bei fünf Cent pro Klick. Die Höhe Ihres CPC hat direkte Auswirkungen auf den Rang Ihrer Textanzeige in der Werbespalte. Sind Sie bereit, zehn Cent pro Klick zu bezahlen, und einer Ihrer Mitbewerber investiert für denselben Suchbegriff 20 Cent, erscheint dessen Anzeige höher. Zu attraktiven Suchbegriffen sind oft 50 und mehr Werbeanzeigen geschaltet. Um einen der vorderen Anzeigenplätze zu erreichen, müssen Sie einen vergleichsweise hohen CPC investieren. Je höher Ihre Anzeige platziert ist, desto größer ist Ihre Chance, den Interessenten auf Ihre Homepage zu leiten.

Zweitens – das Tagesbudget

Damit Sie am Monatsende nicht von den Anzeigekosten überrascht werden, haben Sie die Möglichkeit, zusätzlich zum CPC, ein Tages-Budget festzulegen. Beispielsweise legen Sie einen CPC von zehn Cent fest und limitieren das Tagesbudget auf fünf Euro. Die Folge ist, Ihre Anzeige erscheint an einem Tag so oft, bis 50 Interessenten auf Ihre Anzeige geklickt haben. Danach erscheint Ihre Anzeige erst wieder am nächsten Tag. So geben Sie niemals mehr als fünf Euro am Tag aus und können bereits im Vorfeld genau Ihre monatlichen Werbekosten definieren.

Es lohnt sich , AdWords einmal auszuprobieren. Testen Sie mit verschiedenen Varianten (Schlagworte, Anzeigentexte), wie Sie mehr Interessenten erreichen und damit mehr Geschäft erzielen können.

Im Teil III lesen Sie, wie Sie Ihre Interessenten klassifizieren und Schritt für Schritt sicher zum Abschluss führen.

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