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MRSA-Rate in 10 Jahren um 60 % reduziert

Zimmer in einem Krankenhaus (c) corgaasbeek / pixabay.de

In fünf Regionen Deutschlands wurde die bakteriologische Besiedlung chronischer Beinwunden analysiert. Neben einer deutlich reduzierten Keimbelastung über die vergangenen 10 Jahre zeigt die Studie, dass im Ost-West-Vergleich starke Unterschiede bestehen:

In westdeutschen Regionen wurden in 13,5 % der Abstriche MRSA (methizillinresistente Staphyloccosus aureus-Stämme) nachgewiesen im Vergleich zu 4,0 % im Osten Deutschlands. Chronische Wunden sind aufgrund ihrer Komplexität, der aufwendigen Therapie und der langen Krankheitsverläufe von großer medizinischer Bedeutung. Je länger chronische Wunden bestehen und je ausgedehnter die Wundfläche ist, desto größer ist das Risiko, dass Keime eindringen.

Im Rahmen einer deutschlandweiten Studie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft wurde die bakteriologische Besiedlung chronischer Wunden an den Beinen analysiert. Es zeigte sich, dass in den letzten Jahren die MRSA-Rate deutlich reduziert werden konnte: von 22,6 % im Jahr 2004 auf 8,6 % in der aktuellen Studie. „Ein verbessertes Wundmanagement, insbesondere durch den konsequenten Einsatz von wirksamen Wundspül- und Desinfektionslösungen und durch ein verbessertes Hygieneregime, sind Grundlage für diese Entwicklung“, informiert Prof. Dr. Uwe Wollina, Chefarzt der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt. Das Klinikum beteiligte sich neben Bochum, Erlangen, Essen, Frankfurt/Main, Hamburg-Eppendorf, Kiel, Magdeburg, München-Schwabing und Regensburg an der Studie. 970 Patienten wurden innerhalb von zwei Jahren erfasst.

Das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt ist ein Akutkrankenhaus der Schwer-punktversorgung, das sich seit seiner Eröffnung im Jahr 1849 der medizinischen und baulichen Modernisierung unter Wahrung seiner Tradition verpflichtet hat. Das Klinikum umfasst 15 Kliniken mit rund 940 Betten. Über 1 800 engagierte Mit-arbeiter versorgen jährlich circa 85 000 Patienten.  Basis für die gute Behandlungs-qualität sind qualifizierte Mitarbeiter. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der TU Dresden bildet das Klinikum Medizinstudenten aus. In der eigenen Medizinischen Berufsfachschule erlernen über 600 Auszubildende einen Pflege-  oder  medizinischen Assistenzberuf.

In enger Zusammenarbeit mit dem Städtischen Krankenhaus Dresden-Neustadt gewährleisten wir eine qualitativ hochwertige Versorgung aller Bürger in Dresden und der Region. Modernste Medizin und ein sicherer Platz, um wieder gesund zu werden – das sind die Städtischen Kliniken Dresden.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:

Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt

Städtisches Klinikum

Prof. Dr. Uwe Wollina

Chefarzt

Klinik für Dermatologie und Allergologie

Telefon: 0351 480-1685

E-Mail: thiele-an@khdf.de

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