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schule muss notwendige arbeitsmittel zahlen

B√ľcher im Regal (c) H. E. Balling / pixelio.de

ein lehrer hat wie viele andere menschen auch einen arbeitgeber. beide seiten, sowohl arbeitgeber als auch arbeitnehmer haben rechte und pflichten. nun hat der arbeitgeber in der regel die pflicht alle notwendigen arbeitsmittel zur erf√ľllung einer aufgabe zur verf√ľgung zu stellen. dazu geh√∂ren bei einem lehrer unter umst√§nden auch b√ľcher, die als arbeitsmittel auf der schulbuchliste stehen. bezahlt ein lehrer ein schulbuch, welches auf der schulbuchliste steht aus seiner eigenen tasche, so kann er dieses buch der schule in rechnung stellen.¬†das koblenzer verwaltungsgericht gab jetzt einem berufsschullehrer recht, welcher den kauf eines schulbuches der schule in rechnung stellte.

die gesamtkonferenz der schule hatte es zuvor abgelehnt, das buch f√ľr die schulbibliothek anzuschaffen. daraufhin besorgte sich der lehrer das buch selbst und beantragte die erstattung des kaufpreises. dies lehnte die schulleitung ab. laut verwaltungericht m√ľsse ein lehrer „die als lehrmittel f√ľr den unterricht vorgesehenen b√ľcher nicht aus seiner besoldung finanzieren“. (Az.: 6 K 842/07.KO)

näheres regelt das landesbeamtengesetz

im landesbeamtengesetz ist zu dem geregelt, dass dem lehrer alle notwendigen arbeitsmittel zur verf√ľgung gestellt werden m√ľssen. schliesslich m√ľssen die sch√ľler davon ausgehen k√∂nnen, dass die lehrer die b√ľcher, welche sie im unterricht verwenden, auch ausreichend kennen. geschieht dies nicht und der lehrer muss sich das arbeitsmittel selbst beschaffen, hat er anspruch auf erstattung der kosten. im vorliegenden fall gilt das auch, wenn die gesamtkonferenz der schule die anschaffung des buches zuvor abgelehnt hat.

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