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schule in sachsen: schulhausbau mit neuer förderrichtlinie

Schule | Schulklo (c) www.fotofixfax.com / pixelio.de

gestern hat das sächsische kabinett für schule in sachsen eine überarbeitete förderrichtlinie für den schulhausbau beschlossen. somit unterstützt der freistaat auch weiterhin den bau und die finanzierung von bildungsstätten. die förderrichtlinie beinhaltet neue schulartabhängige fördersätze, welche den schulträgern ab nächstem jahr eine bessere planungssicherheit bieten. demnach können an grundschulen bis zu 50 prozent, an den mittelschulen und gymnasien bis zu 60 prozent sowie bei den berufsbildenden schulen und förderschulen bis zu 70 prozent der investitionen durch das land bzw. die europäische union gefördert werden.

das land sachsen stellt für das jahr 2008 insgesamt 31,36 millionen euro fördermittel zur verfügung. vom europäischen fonds für regionale entwicklung können zusätzlich noch etwa 47 millionen euro abgerufen werden. ziel dieser fördermassnahmen ist die erhöhung der bildungsqualität in sachsen, zum beispiel durch den ausbau von ganztagsangeboten.

[Update:  25.04.2010] zu wenig geld an öffentlichen schulen?

wie gut oder schlecht geht es den öffentlichen schulen? das bundesamt für wahlen uns statistik veröffentlichte am 22.4.2010 die zahlen für die pro kopf ausgabe für öffentliche schulen. wie nun der mitteldeutsche raum abgeschnitten hat? im schnitt gab es 5000 euro pro schüler bundesweit. im mitteldeutschen raum teilten sich die kosten wie folgt auf:

  1. sachsen – 6000 euro pro schülerIn
  2. sachsen-anhalt – 6600 euro pro schülerIn
  3. thüringen – 6800 euro pro schülerIn

in den kosten sind sowohl personal- als auch sachkosten für schul- und schulverwaltung anteilig enthalten. ebenso enthalten sind sozialbeiträge für verbeamtete lehrkräfte sowie beihilfeaufwendungen, laufender sachaufwand und die investitionsausgaben. die höchsten ausgaben verzeichnen die förderschulen, die sich vor allem aus der niedrigen schüler-lehrer-relation ergeben. generell sind die personalkosten in allen bundesländern die dominierende ausgabenkomponente.

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