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so ist es woanders in der kindertagespflege

Vater und Kind (c) hince / pixabay.de

so ist es woanders in der kindertagespflege: großtagespflege und zuschüsse? wie auf xing kürzlich in der gruppe tagesmütter/kinderbetreuung berichtet, gibt es in münchen eine reihe von möglichkeiten. wir haben für sie die diskussionsbeiträge zusammengeschnitten. so berichtet jacqueline portsch:

„Ich bin seit 6 Jahren Vollzeit Tagesmutter in München. In meiner Gruppe betreue ich fünf Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahre. Die Stadt München hat ein Projekt, wo Tageskinder im Krankheitsfall der Tagesmütter kostenfrei, duch Erzieherinnen, in einer Tagesstätte speziell für Tageskinder aus dem Projekt, ersatzbetreut werden.

Außerdem ist die Tagespflege in diesem Projekt für die Eltern „bezahlbar“, weil der Stundensatz mit 3,50 € festgelegt ist. Die Tagesmütter erhalten Zuschüsse von der Stadt, mit denen sie ihre Sozialabgaben zahlen können. Die Zusammenarbeit mit den Sozialpädagoginnen der Stadt München und den Erzieherinnen des TKT (Tageskindertagesstätte) funktioniert ausgezeichnet !

Kibitz heißt bei uns in München Großtagespflege. Hier können sich zwei Tagemütter zusammentun und in externen Räumen Kinder betreuen. Wenn eine von den beiden TM eine pädagogische Ausbildung hat, können bis zu 10 Kinder in der Gruppe aufgenommen werden, wenn nicht, dann nur 9 Kinder. Für die Großtagespflege gibt es weitere Zuschüsse, wie z. B. für die Erstausstattung. Aber da bin ich nicht ausreichend informiert.

Ich bin im Projekt „Tagespflege mit Ersatzbetreuung“ und hier werden uns seit 1. Januar 2009 5,50 Euro für die Betreuung gezahlt. (Wovon die Eltern 3,50 € selber zahlen , falls das Jugendamt nicht die vollen Kosten übernimmt) Zudem gibt es pro Kind und Monat die Qualifizierungspauschale von 105,- Euro, und 53,51 € zur Altersvorsorge. Einmalig pro Jahr werden 60,- € zur Unfallversicherung gezahlt und monatlich 120,- € für die Krankenversicherung. Mit diesen Zuschüssen können wir unsere Sozialabgaben, wie Steuer, Rentenversicherung, Krankenversicherung, zahlen. Ich hoffe sehr, dass andere Kommunen nachziehen!

Das Projekt wird von der Stadt München finanziert. Es hat allerdings auch hier ein paar Jahre gedauert und viel Einsatz vom Jugendamt, Tageselternvereinen, Tagesmüttern, Presse etc. gebraucht. Nun kommt die Auflage des Bundes hinzu die Kleinkinderbetreuung auszubauen.“

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