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strategien für etwas mehr ruhe

Zug fährt vorbei (c) familienfreund.de

(dtd). lärm beeinträchtigt die lebensqualität und das subjektive wohlempfinden der menschen. der körper reagiert mit gereiztheit, konzentrationsstörungen, nervosität und schlaflosigkeit. was aber kann man tun, um dem dauerlärm zu entgehen? im berufsleben regelt eine vielzahl von verordnungen den lärmschutz, privat muss man selber einiges dafür tun, um sich ruhezonen zu schaffen.

vor allem der verkehrslärm stellt die ohren tagein tagaus auf eine harte bewährungsprobe. wer öfters mal das auto stehen lässt und aufs fahrrad steigt, zu fuß geht oder mit dem bus fährt, trägt bereits einiges zur lärmminderung bei. ist man selber mit dem auto unterwegs, sollte man unnötiges bremsen und starkes beschleunigen vermeiden.

beim heimwerken etwa mit winkelschleifern, bohrern oder kreissäge sollte man immer schützende kopfhörer tragen und die arbeiten auf bestimmte tageszeiten beschränken. das gilt auch für gartenarbeiten mit lautem gerät. muss doch zu anderen zeiten gearbeitet werden, spricht man dies am besten mit dem nachbarn ab. auch über gartenpartys informiert man besser die nachbarschaft.

haus und wohnung können mit einfachen mitteln schallschluckend gestaltet werden: pflanzen, teppiche, bilder oder vorhänge helfen dabei. bei extremen lärmquellen wie einer schnellstraße oder großbaustelle empfiehlt sich der einbau von speziellen lärmschutzfenstern. das schlafzimmer sollte möglichst auf der ruhigsten seite der wohnung liegen. steht eine neuanschaffung von elektrogeräten an, möglichst geräuscharme geräte wählen.

es lohnt sich, einmal das eigene medienverhalten zu überprüfen: also radio und fernseher nicht den ganzen tag laufen lassen und nur auf zimmerlautstärke schalten. am besten zwischendurch mal alle lärmquellen wie radio, fernseher oder pc ganz abschalten. eltern sollten darauf achten, dass der nachwuchs nicht pausenlos musik und hörbücher hört und zudem die lautstärke der kopfhörer kontrollieren. beim spielzeugkauf auch daran denken, wie viel krach die neuanschaffung macht.

jugendliche sollten sich in den diskotheken mit ohrstöpseln schützen und möglichst nach zwei stunden in der disco eine 15-minütige pause in einer ruhigeren umgebung einlegen, damit sich das gehör wieder etwas erholen kann. wer die lautstärke seines mp3-players etwas herunter dreht, kann länger musik hören, ohne dass die ohren geschädigt werden.

tag gegen lärm

der „tag gegen lärm“ ist eine aktion der deutschen gesellschaft für akustik (dega) und wird vom arbeitsring lärm der dega (ald) und den dega-fachausschüssen „lärm: wirkungen und schutz“ und „hörakustik“ organisiert. er findet seit 1998 einmal jährlich im april statt. das datum ist am „international noise awareness day“ in den usa orientiert, um die aktion weltweit am selben tag durchzuführen. mit dem tag gegen lärm informiert die dega in deutschland die öffentlichkeit über lärm und seine ursachen sowie dessen auswirkungen. deutschlandweit werden mittlerweile an diesem tag über 150 aktionen durchgeführt und machen damit das thema lärm publik.

mehr infos zum thema lärm:

das umweltbundesamt (www.umweltbundesamt.de/laermprobleme) informiert in seiner themenrubrik „lärm“ rund um das thema. es stellt unter anderem aktuelle studienergebnisse zu lärmbelastungen, entwicklungen zur reduzierung von lärm und rechtsvorschriften vor, informiert über spezielle lärmprobleme, zum beispiel baulärm, sport- und freizeitlärm, und bietet eine reihe von veröffentlichungen zum herunterladen an.

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