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Themen für den Unterricht: Flexible Arbeitsbedingungen und Burnout im Büro

Schule Schriftzug (c) S. Hofschläger / pixelio.de

„Atypisch, flexibel, gut? Neue Trends in der Arbeitswelt“ heißt das neue Themenheft für den Unterricht, das die Hans-Böckler-Stiftung in der Reihe „Böckler Schule“ herausgebracht hat. Auf 30 Seiten können sich Schülerinnen und Schüler mit den Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt auseinandersetzen. Wie wollen, wie können junge Menschen arbeiten?

Was bedeutet es für Berufseinsteiger, wenn fast jede zweite Neueinstellung befristet ist? Diese Fragen werden ebenso behandelt wie atypische Beschäftigung in Unternehmen wie Amazon oder die Vor- und Nachteile moderner Kommunikationstechniken: Welche Folgen hat es, wenn die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen? Warum sorgen Burn-Out-Erkrankungen für Schlagzeilen? Das Heft bietet eine didaktisch aufbereitete Sammlung von Materialien wie Zeitungsartikel, Grafiken, Fotos und Filmtipps. Ein 10-seitiger didaktischer Kommentar für Lehrkräfte rundet es ab.

Themen für den Unterricht werden gesucht

Das Arbeitsweltheft ist das zweite „Böckler Schule“-Themenheft. Das erste behandelt die Finanzkrise und wurde vom „Materialkompass“ des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen als empfehlenswert eingestuft. Das Portal, das Unterrichtsmaterialien prüft, bewertete das Heft als „abwechslungsreich, kreativ, gut strukturiert und verschiedene Lernformen ansprechend“. Die Nachfrage ist hoch: Über 10.000 Exemplare wurden bisher von Lehrerinnen und Lehrern angefordert.

Neben den Themenheften bietet die Website www.boeckler-schule.de auch Unterrichtseinheiten an. Das sind vier- bis sechsseitige Arbeitsblätter, die aktuelle, für (künftige) Arbeitnehmer wichtige Entwicklungen didaktisch aufbereiten. In ein bis zwei Doppelstunden können so Themen wie Einkommensverteilung, Mindestlohn oder Mitbestimmung komplett mit Texten, Karikaturen, Info-Grafiken und Arbeitsvorschlägen im Unterricht behandelt werden.

Sozioökonomische Bildung

Die Themen für den Unterricht von „Böckler-Schule“ orientieren sich am allgemeinen Lehrplan. Ziel ist es, die sozioökonomische Bildung zu stärken. Das Konzept verbindet die Fächer Politik, Wirtschaft und Soziologie und hilft so Lernenden, ihre Lebenswirklichkeit im Zusammenhang zu verstehen.

Qualität durch Praxistests

„Böckler Schule“ hat den Anspruch, den Anforderungen zu entsprechen, die der „Beutelsbacher Konsens“ an guten Unterricht stellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hans-Böckler-Stiftung gewährleisten mit ihrer Expertise die sachliche Richtigkeit der Materialien. Die fachdidaktische Betreuung hat Prof. Dr. Tim Engartner inne, Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Um eine hohe Qualität sicherzustellen, durchlaufen alle Materialien vor Veröffentlichung einen Praxistest. Über die Themenhefte haben bislang rund 150 Lehrerinnen und Lehrer auf Lehrerfortbildungen diskutiert, die die Hans-Böckler-Stiftung in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk Nordrhein-Westfalen, dem DGB NRW und der GEW NRW veranstaltet hat. Im November geht die Fortbildungsreihe weiter. Dann stehen Themen wie Arbeitswelt und soziale Sicherung und im nächsten Jahr Globalisierung auf dem Programm.

Die beiden Themenhefte: Atypisch, flexibel, gut? – Neue Trends in der Arbeitswelt und: Denn wir wissen nicht, was sie tun – oder: Die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise 2008ff sind kostenlos bestellbar unter:www.boeckler-schule.de

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